Wegen Epstein: Kronprinzessin Mette-Marit entschuldigt sich

Wegen Epstein: Kronprinzessin Mette-Marit entschuldigt sich

- Pauline Merten
Lesezeit: 2 min

Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat sich am Freitag, 6. Februar 2026, erstmals öffentlich zu ihrer Verbindung mit Jeffrey Epstein geäußert – und um Entschuldigung gebeten. In einer schriftlichen Erklärung, die der norwegische Palast auf Instagram veröffentlichte, betont die Kronprinzessin von Norwegen, dass sie die Situation "zutiefst" bedauere. Ausgelöst hatte die Stellungnahme der wachsende Druck nach neuen Enthüllungen aus den sogenannten Epstein-Files sowie öffentlichen Reaktionen in Norwegen. Auch Ministerpräsident Jonas Gahr Støre hatte zuvor Kritik geäußert. Mette-Marit, die mit Kronprinz Haakon verheiratet ist, richtet sich in dem Schreiben an die Öffentlichkeit und ausdrücklich an König Harald V. (88) und Königin Sonja (88). Sie erklärt, sie befinde sich in einer sehr schwierigen Lage und bitte um Zeit.

In ihrem Statement, das auf der offiziellen Seite des Königshauses veröffentlicht wurde, sagt Mette-Marit: "Ich bedauere die Situation, in die ich das Königshaus gebracht habe, insbesondere den König und die Königin." Weiter heißt es: "Ich möchte mich zutiefst für meine Freundschaft mit Jeffrey Epstein entschuldigen. Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe." Zugleich verweist die Kronprinzessin darauf, dass es ihr momentan nicht möglich sei, umfassender zu berichten. "Wir verstehen die heftigen Reaktionen der Menschen auf das, was in den letzten Tagen bekannt geworden ist", so das Statement. Sie betont, Teile der Nachrichten zwischen ihr und Epstein entsprächen "nicht dem Menschen, der ich sein möchte". Zudem bittet sie um Zeit, um all das zu verarbeiten. Sie wolle sich zu einem späteren Zeitpunkt "ausführlich dazu äußern".

Im Umfeld der Kronprinzessin beschäftigt das Thema die Öffentlichkeit seit Wochen. Aus Unterlagen, die zuletzt in den USA freigegeben wurden, geht hervor, dass es 2013 Kontakt zwischen Mette-Marit und Epstein gab, darunter ein Austausch über ein Treffen in Oslo. Damals fiel auch ein Hinweis auf einen Spaziergang "mit den Kindern". Ob das Treffen tatsächlich stattfand oder wer anwesend war, blieb bislang offen. Es sind nicht die einzigen negativen Schlagzeilen, die die norwegische Krone aktuell belasten. Marius Borg Høiby (29), Mette-Marits erster Sohn aus einer Beziehung vor Kronprinz Haakon (52) steht derzeit wegen schwerwiegender Anklagen vor Gericht.

Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen
IMAGO / Gonzales Photo
Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen
Kronprinz Haakon von Norwegen und Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen, 2023
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Kronprinz Haakon von Norwegen und Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen, 2023
Marius Borg Høiby bei der Feier zum Nationalfeiertag in Skaugum, Norwegen
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Marius Borg Høiby bei der Feier zum Nationalfeiertag in Skaugum, Norwegen
Wie wirkt Mette-Marits Entschuldigung auf euch?