Manuel Neuer trainiert nach Muskelfaserriss schon wieder
Manuel Neuer (39) sorgt beim FC Bayern München für eine Überraschung: Der Torwart stand am Montag erstmals nach seinem Muskelfaserriss in der Wade wieder auf dem Trainingsplatz an der Säbener Straße, wie nun oe24 berichtet. Gemeinsam mit Torwart-Trainer Michael Rechner und Reha-Coach Simon Martinello absolvierte der 39-Jährige eine rund 30-minütige Einheit, bei der nach dem Aufwärmen auch erste Fangübungen auf dem Programm standen. Das linke Bein wurde dabei erstmals wieder leicht belastet, auch wenn volle Belastung oder Sprünge noch nicht möglich waren. Der Zeitpunkt der Rückkehr auf den Rasen kommt deutlich früher als erwartet, denn ursprünglich wurde nach der Verletzung mit einer Pause von etwa drei Wochen gerechnet.
Sportvorstand Max Eberl (52) hatte die Hoffnung auf ein schnelles Comeback bereits am vergangenen Wochenende genährt. Auf die Frage nach einem möglichen Einsatz von Manuel im Kracher gegen Borussia Dortmund am Samstag antwortete er schmunzelnd: "Nicht ausgeschlossen!" In den kommenden Tagen soll die Intensität im Aufbautraining gesteigert werden. Sollte die Wade keine Probleme machen, könnte der Kapitän in Dortmund tatsächlich wieder zwischen den Pfosten stehen. Trotzdem wird der Weltmeister von 2014 kein unnötiges Risiko eingehen. Mit Jonas Urbig steht ein souveräner Vertreter bereit, der Manuel zuletzt gut ersetzte. Positive Nachrichten gibt es auch von Konrad Laimer: Der ÖFB-Star ist am Montag nach seinem Muskelfaserriss wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und soll am Samstag in den Kader zurückkehren.
Manuel hatte sich die Verletzung beim Bundesliga-Auswärtsspiel gegen Werder Bremen zugezogen und musste damals verletzt den Platz verlassen. Der FC Bayern hatte anschließend offiziell bestätigt, dass sich der Torwart einen Muskelfaserriss in der linken Wade zugezogen hatte. Die schnelle Rückkehr auf den Rasen könnte für den Keeper besonders wichtig sein, denn sein Vertrag läuft im Sommer aus. Gespräche über seine Zukunft stehen erst Ende März rund um seinen 40. Geburtstag an. Das prestigeträchtige Duell gegen den BVB am Samstag könnte damit sein letztes großes Spiel gegen Dortmund sein. Jonas, der im Januar 2025 für sieben Millionen Euro nach München kam, wird bereits gezielt als Nachfolger aufgebaut und kommt bisher auf 21 Einsätze für die Bayern.








