

François Arnaud über plötzlichen Hype und Hass im Netz
Der kanadische Schauspieler François Arnaud (40) sprach nun offen über den plötzlichen Aufmerksamkeitsschub rund um seine Rolle als Scott Hunter in der Serie "Heated Rivalry". In einem neuen Interview mit dem Cero Magazine erzählte der 40-Jährige, dass ihn der rasante Anstieg an öffentlicher Aufmerksamkeit zunächst verunsichert habe. Früher habe er Interviews immer sehr offen gegeben, doch inzwischen müsse er vorsichtiger sein, weil Aussagen schnell aus dem Kontext gerissen oder Witze plötzlich ernst genommen würden. Diese neue Realität habe ihn gezwungen, seinen Umgang mit der Öffentlichkeit grundlegend zu verändern.
Auch Kritik und Hasskommentare im Netz seien für ihn neu. François erklärte, dass ein höheres Maß an Aufmerksamkeit automatisch auch mehr Meinungen mit sich bringe – und viele davon seien eben nicht positiv. Besonders Social Media sieht er inzwischen kritisch. "Alle, die diese Aufmerksamkeit erlebt haben, haben mir dasselbe gesagt: 'Man kann die Kommentare nicht lesen, ohne den Verstand zu verlieren'", erklärte François. Statt sich auf negative Stimmen zu konzentrieren, versuche er sich bewusst auf das Positive zu fokussieren, etwa auf Fans, die berichten, wie sehr die Serie ihr Leben verändert habe.
Mit Blick auf seine Karriere bleibt François dennoch gelassen. In der Vergangenheit habe man ihm sogar gesagt, er besitze vielleicht nicht diese typische "Star-Qualität", durch die manche Schauspieler sofort herausstechen. Für ihn sei das jedoch kein Nachteil. Viel wichtiger sei ihm, in Rollen völlig aufzugehen. "Schauspieler zu sein ist ein Geschenk", erklärte er. Genau diese Haltung prägt auch seine nächsten Projekte – darunter der spanischsprachige Film "Abril".




