Harry Wijnvoord packt aus: So viel verdiente der Moderator
Harry Wijnvoord (76) hat bei einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung offen über seine Gagen während seiner aktiven Zeit als Fernsehmoderator gesprochen – und dabei einige ernüchternde Details preisgegeben. Der 76-Jährige, der die RTL-Spielshow "Der Preis ist heiß" von 1989 bis 1997 moderierte, verriet, dass er zu Beginn seiner Zeit bei der Sendung für seine Verhältnisse äußerst schlecht vergütet wurde. Sein damaliger Auftraggeber war die Produktionsfirma – und die soll an der Show kräftig verdient haben: "Der Produzent hat sich von den Gewinnen ein Schlösschen in der Toskana gekauft. Ich dagegen musste sogar mein Hotel selbst bezahlen", klagte der gebürtige Niederländer.
Die Situation verbesserte sich erst, als RTL selbst eingriff. Als der Sender von seiner Gage erfuhr, handelten die Verantwortlichen und vermittelten ihm einen deutlich besseren Deal. "Ich habe dann einen besseren Vertrag direkt bei RTL bekommen", so Harry. Fortan erhielt er vierstellige DM-Beträge pro Folge – und an einem einzigen Drehtag entstanden gleich vier Folgen. Auch über seinen Werbevertrag mit dem Abnehmprodukt Slim-Fast äußerte er sich ernüchtert: "Eigentlich hätte ich dank der drei Jahre mit Slim-Fast ausgesorgt haben müssen, aber ich hatte einen schlechten Vertrag." Statt der üblichen fünf bis sieben Prozent des Großhandelspreises pro verkauftem Produkt, die ihm nach seinen Angaben mehrere Millionen eingebracht hätten, erhielt er lediglich einen sechsstelligen Festbetrag, so t-online.
Heute führt Harry ein ruhiges Leben mit seiner zweiten Frau in einer Gemeinde im Münsterland. Mit dem klassischen Fernsehen hat er dabei offenbar vollständig abgeschlossen. Lineares TV schaue er überhaupt nicht mehr, erklärte er im Interview: "Ich schaue nur noch auf dem Laptop: Netflix, YouTube. Ich schaue mir dann an, wie man Brot backt oder ein Schiff restauriert. Irgendwas Produktives."








