Nach Prozessende: Blake Lively fordert Schadensersatz
Der eigentlich per Vergleich beigelegte Hollywood-Streit, den die Produktion It Ends With Us nach sich zog, geht in die nächste, schmutzige Runde: Obwohl ihr monatelanger Rechtsstreit mit Justin Baldoni (42) beendet schien, ist Blake Lively (38) noch lange nicht fertig mit dem Schauspieler und Regisseur. Die 38-Jährige zieht erneut vor Gericht, um massiven Schadensersatz zu fordern. Grund dafür ist Justins abgewiesene Verleumdungsklage über 370 Millionen Euro, die er gegen Blake, ihren Ehemann Ryan Reynolds (49) und die New York Times eingereicht hatte. Beim anstehenden Anhörungstermin am Bundesgericht in Manhattan will die Schauspielerin nun laut Daily Mail Anwaltskosten, weitere Auslagen sowie dreifachen Schadensersatz und Strafschadensersatz geltend machen. Zu einem direkten Aufeinandertreffen im Gerichtssaal wird es allerdings nicht kommen: Weder sie noch Justin sollen persönlich erscheinen, stattdessen habe jede Seite lediglich eine halbe Stunde Zeit, um ihre Argumente über die jeweiligen Rechtsbeistände vorzutragen.
Wie hoch die geforderte Summe exakt ausfällt, steht derzeit noch nicht fest, doch die Forderung dürfte sich unweigerlich in Millionenhöhe bewegen. Immerhin sollen beide Seiten während ihres bisherigen juristischen Schlagabtauschs zusammen rund 55 Millionen Euro für ihre Anwälte ausgegeben haben. Blake stützt sich bei ihrer neuen Attacke auf ein kalifornisches Gesetz aus dem Jahr 2023, das im Zuge der MeToo-Bewegung verabschiedet wurde, um Menschen zu schützen, die sexuelle Übergriffe melden. Ihr Anwalt Michael Gottlieb argumentierte in einem Schriftsatz, dass das Gesetz "schwere und verbindliche Strafen" für jene vorsehe, die erfolglos Verleumdungsklagen gegen Personen einreichen, die sexuelle Belästigung gemeldet haben. Justins ursprüngliche Klage sei ein "Paradebeispiel" für eine solche unzulässige Vergeltungsklage gewesen. Besonders pikant: Nach dem anstehenden Urteil des Richters soll keine der beiden Parteien mehr das Recht besitzen, in Berufung zu gehen.
Das bittere Drama zwischen den beiden Hauptdarstellern des Kinohits "It Ends With Us" schwelt bereits seit dem Erscheinen des Films im August 2024. Blake hatte Justin zunächst wegen sexueller Belästigung und einer angeblichen Schmutzkampagne gegen ihre Person verklagt und dabei rund 150 Millionen Euro gefordert. Ein Richter wies im April jedoch den Großteil ihrer Klage ab – darunter pikanterweise alle Vorwürfe der sexuellen Belästigung. Wenige Wochen später folgte zwar ein vermeintlich friedlicher Vergleich, doch die Waffenruhe erweist sich nun als Illusion. Verkauften Blakes Anwälte den Deal damals noch als "durchschlagenden Sieg", fegt die Schauspielerin diesen brüchigen Frieden mit ihrer neuen Forderung jetzt höchstselbst vom Tisch.










