Prince (†57) kämpfte vor seinem Tod mit Gedächtnisverlust
Zehn Jahre nach dem Tod von Prince (†57) meldet sich sein ehemaliger Bassist BrownMark zu Wort – und berichtet von beunruhigenden Erlebnissen mit der Musiklegende in deren letzten Lebensmonaten. Gegenüber Page Six schilderte er, wie Prince ihn kurz vor seinem Tod nach Minneapolis einlud, um gemeinsam an einem neuen Musikprojekt zu arbeiten. BrownMark flog daraufhin rund 3.000 Kilometer, um den Musiker zu treffen – nur um dann tagelang allein in seinem Hotelzimmer zu sitzen. Prince hatte schlicht vergessen, dass er ihn überhaupt bestellt hatte. "Ich wusste nicht, wie ich ihn erreichen konnte. Ich saß hier fest. Ich wusste nicht, was los war", erklärte er dem Boulevardmagazin.
Erst als Schlagzeuger John Blackwell Jr. Prince darüber informierte, dass BrownMark im Hotel wartete, wurde Prince wieder bewusst, was er geplant hatte – mit einer erschreckenden Reaktion: "Was? Was macht er da? Oh, du hast ihn mitgebracht? Oh, ich habe es vergessen." Besonders eindringlich beschrieb der Bassist einen späteren Moment im Studio, als Prince ein zweites Mal vergessen hatte, was er ihm angeboten hatte. "Man konnte die Panik in seinem Gesicht sehen, weil man merkte, dass er sich gerade erinnerte, was er getan hatte. Der Bassist ist heute überzeugt, dass Princes Kurzzeitgedächtnis durch den Missbrauch von Opioiden gelitten habe.
Prince starb am 21. April 2016 in einem Aufzug seines Studios Paisley Park an einer Fentanyl-Überdosis – einen Tag bevor er einen Termin mit einem Suchtspezialisten wahrnehmen sollte. Berichten zufolge glaubte er, gefälschte Vicodin-Tabletten einzunehmen, die heimlich mit Fentanyl versetzt waren. BrownMark hatte von 1981 bis 1986 als Bassist in Princes Band The Revolution gespielt und war an legendären Alben wie "1999" und "Purple Rain" beteiligt. Die Beziehung der beiden war nach eigener Aussage stets komplex und von gegenseitigem Dominanzstreben geprägt. "Wir waren beide Alphas", sagte er. "Wir waren immer so."








