Lungentransplantation: Für Mette-Marit der "letzte Ausweg"?
Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) steht wegen ihrer Gesundheit erneut im Fokus: Die Royal leidet seit Jahren an einer chronischen Lungenfibrose, und nun sprechen Ärzte offen darüber, dass eine Lungentransplantation im schlimmsten Fall der "letzte Ausweg" sein könnte. Wie die Zeitung VG berichtet, beobachtet Lungenfacharzt Olav Kåre Refvem, dass Mette-Marit inzwischen häufig Sauerstoff benötigt, Pausen einlegen muss und Termine teils vorzeitig verlässt. Das wertet der Mediziner als Zeichen dafür, dass die Krankheit weiter fortschreitet und der Ehefrau von Kronprinz Haakon (52) immer mehr Kraft und Atem fehlen.
Weitere Experten schlagen in VG ähnliche Töne an. Professor Tomas Mikal Eagan, Chefarzt der Lungenabteilung des Haukeland-Universitätskrankenhauses, machte deutlich, dass eine Lungentransplantation nur in besonders schweren Fällen infrage komme. "Eine Lungentransplantation ist der letzte Ausweg", erklärte er der Zeitung. Ein solcher Eingriff werde demnach erst erwogen, wenn die Erkrankung so weit fortgeschritten ist, dass die Lebenserwartung trotz medizinischer Behandlung stark begrenzt ist. Schon seit Ende 2025 soll das Rikshospitalet eine mögliche Transplantation für Mette-Marit vorbereiten. Oberarzt Are Martin Holm hatte damals gegenüber NRK gesagt, man müsse mit weiteren Verschlechterungen rechnen. Laut aktuellen Medienberichten steht die Kronprinzessin derzeit aber noch nicht auf der offiziellen Warteliste.
Die Sorge um Mette-Marit war in Norwegen zuletzt ohnehin groß. Bereits in den vergangenen Wochen war bekannt geworden, dass sich ihr Zustand spürbar verschlechtert haben soll und sie bei offiziellen Auftritten auf zusätzlichen Sauerstoff angewiesen ist. Auch in ihrem engsten Umfeld blieb die Situation offenbar nicht ohne Folgen: Kronprinz Haakon verkürzte seine Japanreise, und Tochter Ingrid Alexandra unterbrach ihr Studium vorübergehend, um bei ihrer Mutter zu sein.








