Jon Favreau musste für "Mandalorian"-Film von vorne anfangen
Jon Favreau (59) zieht für seinen neuen Star Wars-Streifen einen klaren Schlussstrich unter die ursprünglichen Pläne für eine vierte Staffel von The Mandalorian. Statt wie erwartet eine weitere Season für Disney+ zu produzieren, bringt der Serienschöpfer die Geschichte von Din Djarin und Grogu ab dem 20. Mai 2026 ins Kino. Der Film trägt den Titel "The Mandalorian and Grogu" und soll sowohl eingefleischte Fans der ersten drei Staffeln als auch Zuschauer abholen, die bislang noch keine Folge gesehen haben. Im Gespräch mit dem Magazin SFX verrät Jon, dass er dafür seine ursprünglichen Serien-Drehbücher komplett verwerfen musste.
Der Grund: Eine achtteilige Serienstaffel lasse sich laut dem Regisseur nicht einfach in einen Spielfilm übertragen – vor allem nicht, wenn auch Kinobesucher angesprochen werden sollen, die weder "The Mandalorian" noch "Ahsoka" kennen. "Man kann diese Drehbücher nicht einfach so in einen Film umwandeln", erklärt Jon gegenüber SFX. "Da es sich um ein völlig anderes Medium handelt, musste ich im Grunde genommen ganz von vorne anfangen." Wie Moviepilot berichtet, war ihm dabei besonders wichtig, Grogu als Schüler des Mandalorianers zu inszenieren: "Solange man die Archetypen dieses abgebrühten Kriegers und seines verletzlichen jungen Lehrlings versteht, kennt man diese Figuren gut, auch wenn man die Serie noch nie gesehen hat."
Inhaltlich knüpft der Film laut Moviepilot an den vertrauten Ton der Serie an und schickt Din, gespielt von Pedro Pascal (51), auf die Spur eines mysteriösen Colonel Coyn. Dabei könnten auch einige kleine Überraschungen auf eingefleischte Fans warten: So wird etwa eine Figur namens "Fry Cook" in der Originalversion von Regie-Legende Martin Scorsese (83) gesprochen, einem langjährigen Freund von "Star Wars"-Schöpfer George Lucas (81). "Es steckt immer noch viel Star Wars darin", versichert der Serienmacher Jon gegenüber SFX. "Man wird sehen, wohin die Dinge führen, aber das schmälert nicht das Erlebnis, den Film als eigenständigen Film anzusehen."










