Aliens: Barack Obama räumt mit wilden Spekulationen auf
Mit einem Satz hat Barack Obama (64) das Internet in Aufruhr versetzt: "Sie sind real, aber ich habe sie nicht gesehen" – so lautete die knappe Antwort des ehemaligen US-Präsidenten auf die Frage, ob Außerirdische existieren. Gestellt wurde sie ihm im Februar in einem Podcast von Brian Tyler Cohen, in dem Barack an einem schnellen Frage-Antwort-Spiel teilnahm. Der Satz verbreitete sich innerhalb weniger Stunden weltweit, befeuerte Verschwörungstheorien über außerirdisches Leben und mögliche staatliche Vertuschungsaktionen. Vor allem aber sorgte er für einen Mediensturm, der den ehemaligen Präsidenten zum Handeln zwang. Zunächst stellte er auf Instagram klar, dass seine Aussage völlig aus dem Kontext gerissen worden sei.
Barack erklärte dort, wie seine ursprüngliche Antwort gemeint war: "Ich wollte den Geist der Schnellrunde beibehalten. Statistisch gesehen ist das Universum so riesig, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es dort Leben gibt, hoch ist. Aber die Entfernungen zwischen den Sonnensystemen sind so groß, dass die Chancen, dass uns Außerirdische besucht haben, gering sind." Außerdem betonte er unmissverständlich: "Ich habe während meiner Präsidentschaft keine Beweise dafür gesehen, dass Außerirdische Kontakt zu uns aufgenommen haben. Wirklich nicht!"
Während seines Auftritts in der Late-Night-Show "The Late Show with Stephen Colbert" Anfang dieser Woche wurde das Thema dann ein weiteres Mal aufgegriffen. Dort legte der Ex-Präsident dem Magazin Hello! zufolge mit einer ordentlichen Portion Humor nach. Er zerstreute die Idee einer geheimen Vertuschungsaktion mit einem einzigen Satz: "Wenn das passieren würde", sagte er, "würde jemand Selfies machen." Außerdem ergänzte er: "Die Regierung ist furchtbar schlecht darin, Geheimnisse zu verbergen."
Die neue Alien-Debatte rund um Barack fällt in eine Zeit, in der Berichte über sogenannte UAPs – unerklärte Phänomene am Himmel – immer wieder für Aufsehen sorgen und sogar in offiziellen Anhörungen im US-Kongress Thema sind. Während Fachleute auf Sicherheitsaspekte und neue Militärtechnik schauen, stehen in der Öffentlichkeit vor allem die großen Fragen nach Vertrauen, Transparenz und gegenseitiger Offenheit zwischen Bürgern und Politikern im Mittelpunkt. Persönlichkeiten wie Barack werden in solchen Debatten oft besonders genau beobachtet.







