

Nach Tod ihrer Töchter: Melissa Mae Carlton macht Gen-Test
Melissa Mae Carlton hat nach dem tragischen Verlust ihrer Töchter Molly und Abigail nun neue Gewissheit und gibt ihren Followern Entwarnung: Ihre verbliebenen Kinder Lily und Harry sind genetisch unbelastet. In einem aktuellen Update erklärte die US-Influencerin, dass die Resultate eines Familientests Ende April eingetroffen seien. "Sie sind noch nicht einmal Träger des Gens – das ist das absolut beste Ergebnis, für das wir gebetet haben, und eine riesige Erleichterung", schreibt sie auf Instagram und fügt hinzu: "Tom und ich sind hingegen beide Träger eines PPA2-Gens, was wir erwartet hatten."
Melissa nutzt ihre Reichweite zudem, um über die Erkrankung aufzuklären. "PPA2-Mangel ist eine seltene autosomal-rezessive mitochondriale Störung, die durch biallelische pathogene Varianten im PPA2-Gen verursacht wird. Da kann man nicht herauswachsen", erklärt sie auf Instagram. Zwar gebe es einen 61-jährigen Mann, der erst kürzlich mit der Krankheit diagnostiziert wurde, doch dieser sei eine Ausnahme. Zudem wurde die Erkrankung erst 2016 identifiziert, und nicht jedes Kind, das ein verändertes Gen erbt, entwickelt tatsächlich Symptome. "Da es sich nach wie vor um eine seltene und relativ neu erkannte Erkrankung handelt, ist sie vielen Ärzten möglicherweise noch nicht bekannt", so Melissa.
Das Schicksal der Familie Carlton hatte weltweit große Anteilnahme ausgelöst. Innerhalb von nur 20 Monaten verloren Melissa und Tom zwei ihrer Kinder. Ihre ältere Tochter Abigail starb im April 2024 im Alter von neun Jahren, die jüngere Molly an Weihnachten 2025. Ende 2025 entschied sich die Familie, die Tragödie öffentlich zu machen und ließ ihre Community an dieser schweren Zeit teilhaben: "Am Weihnachtsmorgen wurden unsere geliebte Molly und ihre große Schwester Abi wiedervereint", schrieb Melissa damals auf Instagram und ergänzte: "Dieser Gedanke ist das Einzige, was mir ein wenig Trost spendet."





