Querschnittsgelähmt: Jonathan Goodwin erhält nun Millionen
Endlich Gewissheit nach dem Horror-Sturz: Im Jahr 2021 wollte Jonathan Goodwin (46) bei den Proben zur Show "America's Got Talent: Extreme" einen seiner spektakulären Entfesselungs-Stunts präsentieren, doch das Vorhaben endete in einer Katastrophe. Jonathan wurde zwischen zwei brennenden Autos eingeklemmt, stürzte aus rund neun Metern Höhe in die Tiefe und verfehlte die rettende Sicherheitsmatte. Die Folgen waren verheerend, denn seit dem Unglück ist der einstige Ausnahmekünstler querschnittsgelähmt. Nach Jahren des juristischen Tauziehens gibt es nun eine Einigung mit den Produzenten und dem Sender NBC. Ein außergerichtlicher Vergleich sichert ihm laut Berichten der Daily Mail eine Entschädigung in Millionenhöhe zu, um die lebenslangen Kosten für seine medizinische Versorgung und Pflege abzudecken.
Die Zeit nach dem Unfall war für Jonathan und seine Partnerin Amanda Abbington (52) eine beispiellose Belastungsprobe. Die Schauspielerin wich ihm seit dem Unglück nicht von der Seite und schilderte in Interviews immer wieder die dramatischen Details der Verletzungen. Neben der durchtrennten Wirbelsäule verlor Jonathan eine Niere und erlitt schwerste Verbrennungen sowie zahlreiche Knochenbrüche. Amanda erinnerte sich an die dunkelsten Stunden, in denen er auf dem Operationstisch nur knapp dem Tod entkam. Die nun erzielte Übereinkunft, über deren exakte Bedingungen Stillschweigen vereinbart wurde, markiert für beide das Ende eines quälenden juristischen Kapitels.
Trotz der massiven körperlichen Einschränkungen hat Jonathan eine bewundernswerte Resilienz gezeigt und beruflich neue Wege eingeschlagen. Er beendete seine riskante Karriere als Stuntman und arbeitet heute erfolgreich als Hypnotherapeut. Amanda, die zwei Kinder aus ihrer früheren Beziehung mit dem Schauspieler Martin Freeman (54) hat, blickt nach dem belastenden Jahrzehnt nun optimistisch nach vorne. Mit dem juristischen Abschluss des Falls ist für das Paar endlich die notwendige Sicherheit eingekehrt, um sich ganz auf den gemeinsamen Alltag und die weitere Zukunft zu konzentrieren. Die finanzielle Entschädigung sichert ihnen dabei die notwendige Unabhängigkeit für Jonathans spezialisierte Betreuung, während sie ihr Leben abseits der Gerichtssäle neu ordnen.






