

Regisseur Uwe Boll erwägt Film über Streamer Drachenlord
Könnte die Geschichte von Rainer Winkler, bekannt als Drachenlord (36), bald auf der Kinoleinwand oder einem Streamingdienst zu sehen sein? Regisseur Uwe Boll hat in einem Livestream klar signalisiert, dass er sich eine solche Produktion gut vorstellen könnte. Auf die Frage von Zuschauern, ob er einen Film über den bekannten Social-Media-Star drehen würde, antwortete er kurz und knapp mit "Klar". Bedingungen knüpfte er allerdings sofort daran: Das Projekt würde er nicht aus eigener Tasche finanzieren. "Ich würde den jetzt nicht selbst finanzieren, aber wenn mir jemand Geld gibt, gerne", so Boll. Außerdem ist er überzeugt: "Es ist auf jeden Fall ein Thema."
Ausführlicher erklärte Boll seine Überlegungen dann im Podcast "Anarcho Late Night". Dort betonte er, dass für ein solches Projekt idealerweise ein großer Player wie Netflix einspringen müsste: "Aber das ist meines Erachtens ein Film, da muss eigentlich auch so ein deutscher… Netflix oder so in irgendeiner Weise mitmachen. Es kann ja nicht an mir alleine liegen, dafür Finanzierung zu bringen (...)". Zwar seien alle seine Filme "absolute Hits" bei Amazon – dennoch erhalte er von dort kein Geld für neue Produktionen. Auch die Idee eines Crowdfundings steht im Raum: Ein Gesprächspartner schlug diese Option vor und erklärte, er würde sogar selbst investieren und gerne als Statist mitwirken – eine Idee, der Boll ebenfalls nicht abgeneigt zu sein scheint.
Uwe Boll gehört zu den wenigen deutschen Regisseuren, die den Sprung nach Hollywood geschafft haben. Er ist vor allem für seine Videospielverfilmungen und Trashfilme bekannt und hat sich in der Vergangenheit immer wieder kritisch gegenüber der deutschen Filmförderung geäußert, was ihm bisweilen heftige Kritik einbrachte. Rainer Winkler wiederum ist als Drachenlord seit Jahren eine schillernde Figur im deutschsprachigen Internet und sorgt regelmäßig für Gesprächsstoff – insbesondere durch harsches Mobbing, dem er sich seit Jahren ausgesetzt sieht.







