

Krebsdiagnose: Uwe Herrmann denkt über sein Testament nach
Seit Bekanntwerden seiner Krebserkrankung hat sich Uwe Herrmann (63) aus dem VOX-Format "Zwischen Tüll und Tränen" nun auch öffentlich dazu geäußert, wie er mit der Diagnose umgeht – und das in bemerkenswert pragmatischer Weise. Im Gespräch mit Bild verriet der 63-jährige Dresdner Brautmodenunternehmer, dass er nach seiner Krebs-OP den Nachlass geregelt und gemeinsam mit seinem Sohn Philipp, mit dem er das Geschäft "Weißes Gewölbe" betreibt, die Weichen für die Zukunft des Unternehmens gestellt hat. "Diese Diagnose lässt einem nicht viel Raum für Selbstmitleid. Man muss handeln", betonte Uwe gegenüber dem Blatt.
Gegenüber Bild schilderte der Realitystar auch Details seiner Operationen: Bei einem entnommenen Lymphknoten wurde eine Metastase gefunden, was Uwe als "schweren Moment" beschrieb. Bei einem weiteren Eingriff wurden zwölf zusätzliche Lymphknoten entfernt – weitere Metastasen blieben aus, "eine enorme Erleichterung", wie er selbst sagte. Zwischenzeitlich stand sogar eine Amputation des Armes im Raum. Für das Schlimmste hatte er vorgesorgt: Er stellte seinem Sohn und einer Mitarbeiterin Vorsorgevollmachten für das Geschäft aus. "Wir haben über die Firma gesprochen. Wir haben die Übergabe so vorbereitet, dass mein Sohn handlungsfähig ist. Wir haben über neue Kollektionen gesprochen und darüber, wie es mit unserem Unternehmen weitergeht", erklärte er.
Neben dem Geschäftlichen findet Uwe in diesen schweren Wochen auch menschlichen Halt – vor allem bei Philipp. Im Interview mit SuperIllu schilderte er eine rührende Veränderung im Verhältnis zu seinem Sohn: "Bevor das mit dem Krebs passiert ist, haben Philipp und ich uns auf Arbeit zur Begrüßung immer abgeklatscht – seitdem drücken wir uns jedes Mal, und das kann dann richtig lang dauern." Auf Instagram meldete sich Uwe bereits aus dem Krankenhausbett mit den Worten: "Manchmal muss man auch die unangenehmen Dinge ansprechen" – und bedankte sich in seiner Story herzlich für die Anteilnahme seiner Fans. "Vielen lieben Dank für eure vielen Nachrichten, eure Anteilnahme und eure guten Wünsche. Das berührt mich wirklich sehr", schrieb er dort.




