Wegen Nachbarn: Polizei stoppte Mick Jaggers Vulkanparty
Eine Party auf der italienischen Vulkaninsel Stromboli endete für Mick Jagger (82) mit einem ungebetenen Besuch der Polizei. Der Rolling Stones-Frontmann feierte dort vergangenen Mittwochabend gemeinsam mit Schauspielern und der Filmcrew in der Location La Libreria Stromboli das Ende der Dreharbeiten zu dem Filmdrama "Three Incestuous Sisters". Auch der Geburtstag seines Co-Stars Josh O'Connor (36), der an diesem Tag 36 Jahre alt wurde, wurde dabei ausgelassen begangen. Wie die Times berichtete, waren "30 bis 40 Leute auf der Party". Doch die ausgelassene Stimmung hatte ein jähes Ende, als Nachbarn die Carabinieri riefen und diese der Feier einen Riegel vorschoben.
Der Grund für den Polizeieinsatz: Auf Stromboli gilt mittwochabends ein striktes Musikverbot für alle Bars und Lokale der Insel – festgelegt durch eine Verordnung des Bürgermeisters der Gemeinde Lipari, zu der Stromboli gehört. Laut der italienischen Nachrichtenagentur LaPresse stellten die Carabinieri zwar fest, dass die Musik aus einem kleinen Lautsprecher "in einer Lautstärke spielte, die nicht übertrieben war" – trotzdem mussten sie anordnen, das Gerät abzuschalten. Die Razzia sorgte laut italienischer Presse "für einige Verwirrung, gemischt mit Heiterkeit". Am nächsten Morgen verließ Mick die Insel mit einem Hubschrauber. Neben dem Rockstar und Josh hatten auch Jessie Buckley (36), Saoirse Ronan (32) und Dakota Johnson (36) an der Feier teilgenommen.
In dem Film "Three Incestuous Sisters" der italienischen Regisseurin Alice Rohrwacher spielt der 82-jährige Sänger einen Leuchtturmwärter, Josh verkörpert darin seinen Sohn Paris. Nach dem Polizeieinsatz wird auf der Vulkaninsel nun darüber diskutiert, ob man prominente Gäste und internationale Filmproduktionen nicht herzlicher willkommen heißen sollte. Kritiker weisen darauf hin, dass Stromboli vom Tourismus lebe – und von der Aufmerksamkeit, die Stars wie Mick mitbringen.








