Ruhestörung: Mick Jaggers Inselparty von Polizei gesprengt
Mick Jagger (82) hat es auf Stromboli krachen lassen – und damit für ordentlich Ärger gesorgt. Der Rolling-Stones-Frontmann feierte auf der kleinen Vulkaninsel nördlich von Sizilien den Drehschluss seines neuen Films "Three Incestuous Sisters", als plötzlich die Polizei vor der Tür stand und die Party vorzeitig stoppte. Grund waren Beschwerden von Anwohnern, die sich von der lauten Musik gestört fühlten. Wie unter anderem das Nachrichtenportal oe24.at berichtet, hatte die Stimmung bis dahin entspannt gewirkt, ehe die Lautstärke zum großen Streitpunkt wurde.
"Three Incestuous Sisters" basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von Audrey Niffenegger. Mick, der kürzlich eine Tour absagen musste, spielt die Rolle eines Leuchtturmwärters. Sein Auftritt soll zwar kurz sein, aber laut Regisseurin Alice Rohrwacher eine zentrale Wirkung für die Atmosphäre des Films haben. Neben Mick standen auch Dakota Johnson (36), Saoirse Ronan (32), Jessie Buckley (36), Josh O'Connor (36) und Isabella Rossellini vor der Kamera. Für die prominente Runde, die ihren Drehabschluss ausgelassen feiern wollte, endete die Nacht nun wegen der Polizeikontrolle früher als geplant.
Nach dem abrupten Ende der Party meldete sich die Präsidentin des örtlichen Fremdenverkehrsverbandes, Rosa Oliva, zu Wort, um mehr Rückhalt für die lokale Gemeinschaft zu fordern, die stark vom Tourismus lebt. Sie kritisierte die jähe Unterbrechung der Feier deutlich: "Eine Insel mit internationaler Bedeutung hätte einen institutionellen Empfang für die Gäste verdient. Stattdessen wird sie selbst bei solchen Gelegenheiten benachteiligt", wird sie vom Nachrichtenportal zitiert. Für die Inselbewohner spielt der Tourismus in der Tat eine zentrale Rolle, weshalb prominente Gäste wie Mick und seine Co-Stars immer wieder für Gesprächsstoff sorgen – ob beim Dreh, bei offiziellen Empfängen oder, wie nun, bei einer abrupt gestoppten Feier.










