Nach Schlaganfall: US-Sänger Peabo Bryson verstorben
Der US-amerikanische Soulsänger Peabo Bryson (75) ist tot. Der Musiker, der vor allem durch seine Beiträge zu den Disney-Klassikern "Die Schöne und das Biest" und "Aladdin" weltberühmt wurde, starb am Abend des 2. Juni 2026 in einem Krankenhaus – umgeben von seiner Familie und seinen engsten Vertrauten. Das bestätigte die Familie des Sängers in einer Mitteilung, aus der CNN und die BBC zitierten. Demnach verstarb Peabo an den Folgen eines Schlaganfalls, den er wenige Tage zuvor erlitten hatte.
In dem Statement der Familie heißt es laut dem Magazin People: "Auch wenn unsere Herzen gebrochen sind, finden wir Trost darin zu wissen, wie sehr Peabo geliebt wurde und wie viele Leben von seiner Stimme und seinem großzügigen Geist berührt wurden." Weiter heißt es: "Über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg war Peabos außergewöhnliche Stimme der Soundtrack zu den kostbarsten Momenten des Lebens. Seine Musik hat Generationen durch freudige Feste, große Liebesgeschichten und bleibende Momente des Trostes und der Inspiration begleitet." Seine Familie schloss das Statement mit den Worten: "Sein Vermächtnis und seine Musik werden noch für Generationen fortleben."
Peabo war als Sänger besonders für seine Duette bekannt und trug deshalb den Beinamen "Voice of Love" – zu Deutsch: "Stimme der Liebe". Mit Céline Dion (58) nahm er die Popversion des Titelsongs "Die Schöne und das Biest" auf, wofür beide 1993 mit einem Grammy ausgezeichnet wurden. Ein Jahr später folgte der nächste Grammy – diesmal für "A Whole New World", ein Duett mit Regina Belle für den Disneyfilm "Aladdin". Zu seinen bekanntesten Kollaborationen zählen außerdem gemeinsame Projekte mit Natalie Cole und Roberta Flack. Peabo hatte zuletzt mit ernsthaften gesundheitlichen Problemen zu kämpfen: Bereits 2019 erlitt er einen Herzinfarkt, von dem er sich vollständig erholte.





