Anna Nicole Smiths Ex rechnet mit Biopic gnadenlos ab
Ein neues Filmprojekt über das Leben von Anna Nicole Smith (†39) sorgt für gehörigen Unmut bei Larry Birkhead (53). Der Fotograf und Ex-Partner der 2007 verstorbenen Schauspielerin macht jetzt in einem Interview mit Entertainment Tonight unmissverständlich klar, dass er von dem Biopic mit dem Titel "Trust Me, I'm a Doctor" alles andere als begeistert ist. "Wir billigen das nicht, wir sind an dieser Produktion nicht beteiligt", stellt er klar. Besonders stört ihn, dass sein Leben und das seiner Tochter Dannielynn (19) in dem Film dargestellt werden – ohne sein Einverständnis.
Im Zentrum des Biopics steht nicht Anna Nicole selbst, sondern ihr Arzt Dr. Sandeep Kapoor, dem einst vorgeworfen wurde, ihr vor ihrem Tod Medikamente verschrieben zu haben. Er wurde schließlich freigesprochen. Für die Rolle von Anna Nicole konnte Abbie Cornish gewonnen werden, doch Larry zweifelt daran, dass sie den Geist der verstorbenen Ikone wirklich einfangen kann – ohne der Schauspielerin dabei persönlich etwas vorzuwerfen. Viele hätten das versucht und seien gescheitert, so sein Urteil. Kal Penn (49) wird Dr. Kapoor verkörpern und berichtete gegenüber dem Magazin Variety, dass der echte Kapoor ihm gegenüber sagte: "Ich bin seit Langem ein großer Fan von dir und bin froh, dass du mich spielst und meiner Geschichte gerecht werden wirst." Der Filmstart ist in den USA für den 16. Oktober angekündigt – ob oder wann der Film auch in Deutschland auf der großen Leinwand oder bei einem Streaming-Dienst erscheint, ist noch nicht bekannt.
Larry wirft Dr. Kapoor im Interview mit Entertainment Tonight zudem vor, Annas tragischen Tod seit fast zwei Jahrzehnten für mediale Zwecke zu nutzen. Er habe den Arzt bereits früher damit konfrontiert, dass dessen öffentliche Auftritte Dannielynn emotionalen Stress bereiten – und der Mediziner habe damals versprochen, sich aus dem Rampenlicht herauszuhalten. Larry ist seit jeher darum bemüht, seine Tochter vor unerwünschten Einflüssen und Aufmerksamkeiten zu schützen. Das gilt für Paparazzi und Medien genauso wie für Menschen aus ihrem persönlichen Umfeld.











