Chaos bei Schweinsteiger: Hält die ARD trotzdem zu ihm?
Bastian Schweinsteiger (41) sorgte beim WM-Viertelfinale 2026 in Foxborough erneut für Aufregung – diesmal allerdings aus einem ganz anderen Grund als zuletzt. Wegen eines mehrstündigen Staus rund ums Stadion verpasste der ARD-Experte den Beginn der Live-Übertragung. Per Videobotschaft meldete er sich bei Moderatorin Esther Sedlaczek (40): "Es tut mir leid, ich stecke im Voll-Voll-Vollstau. So etwas habe ich noch nie erlebt." Schließlich stieg er laut RTL kurzerhand aus dem Auto und joggte die letzten Meter zum Stadion – verschwitzt, aber bestens gelaunt. Wenige Minuten verspätet nahm er seinen Platz als TV-Experte ein und scherzte: "Die Laufbereitschaft für ein Viertelfinale war auf jeden Fall da."
Der kuriose Auftritt fügt sich ein in eine turbulente Zeit für den Ex-Nationalspieler, dem zuletzt auch sein Privatleben viel Aufmerksamkeit beschert hatte. Dennoch läuft es für ihn beim Sender offenbar bestens: Laut einer aktuellen Zuschauerumfrage wurde er zum beliebtesten WM-Experten 2026 gewählt. Für die breite Unterstützung bedankte sich der Weltmeister, dessen Gehalt als Fußballexperte sich durchaus sehen lassen kann, auf Instagram bei seinen Fans. ARD-Sportchef Harald Dietz stellte gegenüber RTL klar, dass Schweinsteigers Privatleben für den Sender nie eine Rolle gespielt hat: "Das war für uns überhaupt kein Thema. Es hatte auf seine Performance bei uns keine Auswirkung." Intern habe es nie Überlegungen gegeben, ihn als Experten auszusetzen.
Für Dietz zeichnet einen guten TV-Experten weit mehr aus als der bloße Titel des Weltmeisters. "Nur weil Schweinsteiger Weltmeister ist, ist das, glaube ich, nicht ausreichend", erklärte er. Wichtig seien Glaubwürdigkeit, fachliche Kompetenz, Verständlichkeit und "Mut zur Meinung". Besonders hebt Dietz aber Bastians Charakter hervor: "Basti ist wirklich extrem bodenständig und freundlich zu jedem Mitarbeiter – vom Kabelträger bis zur Moderatorin." In diesem Zusammenhang zieht der ARD-Sportchef einen bemerkenswerten Vergleich: Auch ARD-Legende Günter Netzer (81) habe vor der Kamera polarisiert, sei hinter den Kulissen aber "ein unheimlich freundlicher Mensch" gewesen und stets "hervorragend informiert" aufgetreten.










