Erling Haaland: Waren "geilsten sechs Wochen" meines Lebens
Das WM-Abenteuer von Erling Haaland (25) und der norwegischen Nationalmannschaft ist beendet – aber der Fußballstar blickt trotz der Niederlage voller Dankbarkeit auf das Turnier zurück. Im Viertelfinale war Norwegen knapp mit 1:2 nach Verlängerung gegen England ausgeschieden. Haaland selbst blieb dabei torlos, während sein früherer Dortmunder Teamkollege Jude Bellingham (23) beide Treffer für England erzielte. Nach dem Abpfiff ließ der 25-Jährige seinen Gefühlen freien Lauf und schwärmte gegenüber der Nachrichtenagentur NTB: "Das sind die geilsten sechs Wochen gewesen, die ich vielleicht in meinem ganzen Leben gehabt habe. Das war völlig surreal."
Trotz der Enttäuschung über das Ausscheiden betonte Erling, was ihm die WM bedeutet habe. "Diese mehr als 40 Tage sind so schnell vergangen. Das ist eine Erinnerung fürs Leben", sagte er. Besonders bewegt habe ihn die Wirkung auf sein Heimatland: "Wir haben Norwegen auf die Fußball-Karte gebracht, und das bewegt mich am meisten. Ich denke an die Menschen zu Hause und was ihnen das bedeutet. Das hat Norwegen verändert, und ich glaube, das hat auch mich verändert." Auch seinem Gegenspieler Bellingham zollte er Respekt: "Er ist einer der besten der Welt. England kann sich glücklich schätzen, denn jeder möchte einen wie ihn in der Mannschaft haben."
Für Erling und sein Team geht es nun zurück nach Oslo – mit einem besonderen Empfang. Wie der norwegische Fußballverband NFF der Zeitung VG bestätigte, hat König Harald V. (89) den Kader ins Osloer Königsschloss eingeladen. Der sportbegeisterte Monarch möchte die Mannschaft damit persönlich würdigen. Voraussichtlich soll der Termin im Vorfeld eines Empfangs auf dem Rathausplatz stattfinden, zu dem die Mannschaft am Montagvormittag erwartet wird. Der royale Besuch setzt damit einen versöhnlichen Schlusspunkt unter ein WM-Turnier, das in Norwegen für große Begeisterung gesorgt hatte – auch wenn am Ende die englische Mannschaft das letzte Wort behielt und Stimmen wie TV-Moderator Piers Morgan (61) den Ausgang auf Social Media ausgiebig kommentierten.











