WM-Aus: Erling Haalands Vater wettert im Netz gegen Schiri
Beim Fußball-WM-Viertelfinale zwischen Norwegen und England sorgte eine VAR-Entscheidung für mächtigen Wirbel: Torbjørn Heggem hatte den Ball in der 55. Minute für Norwegen ins Netz befördert, doch der Treffer wurde nach einer VAR-Überprüfung durch Schiedsrichter Clément Turpin aberkannt. Der Referee war der Meinung, dass Erling Haaland (25) seinen Gegenspieler Elliot Anderson zuvor gefoult hatte. Erlings Vater Alf-Inge "Alfie" Haaland (53) ließ seiner Empörung darüber umgehend auf X freien Lauf. "Bra jobbet, Bellingham og dommeren", schrieb er – zu Deutsch: "Gute Arbeit, Bellingham und der Schiedsrichter" – und machte damit seinen Sarkasmus unmissverständlich deutlich.
Wenige Stunden später meldete Alfie sich erneut zu Wort – diesmal als Reaktion auf den bekannten Fußballjournalisten Henry Winter, der Englands Jude Bellingham (23) in höchsten Tönen gelobt hatte. "Wirklich? Gerettet vom Schiedsrichter. Ich hoffe, ihr gewinnt jetzt die WM, aber ich habe das Gefühl, dass wir heute beraubt wurden", antwortete Alfie laut der norwegischen Zeitung Dagbladet. Auch sein Sohn Erling zeigte sich ratlos: "Wenn das ein Freistoß ist, müsste ich in fast jedem Zweikampf – in jedem einzelnen Spiel – einen Freistoß bekommen", sagte er laut Dagbladet in der Presserunde nach dem Spiel. Selbst Englands Verteidiger Dan Burn wunderte sich gegenüber den Medien: "Ich glaube nicht, dass das in der Premier League aberkannt worden wäre."
Die Entscheidung wurde von Experten scharf kritisiert. "Das ist das Schlimmste, was ich je gesehen habe. Das ist ein VAR-Skandal ungeheuren Ausmaßes", sagte Experte Bernt Hulsker. Auch der frühere Topschiedsrichter Per Ivar Staberg meldete sich laut Dagbladet zu Wort: "Diese Entscheidung ... Das ist null Logik!" Norwegen schied letztlich nach Verlängerung gegen England aus – und die englische Seite ließ es sich nicht nehmen, darüber zu jubeln. Unter anderem TV-Moderator Piers Morgan (61) stichelte mit den Worten "God tur hjem" – zu Deutsch: "Gute Heimreise" – in Richtung des norwegischen Superstars.










