Nach Reitverbot: Ex-Prinz Andrew sitzt wieder im Sattel
Andrew Mountbatten-Windsor (66) ist wieder im Sattel: Erstmals seit seinem Rückzug im Februar wurde der in Ungnade gefallene Bruder von König Charles III. (77) nun wieder auf einem Pferd fotografiert. In einem blauen Hemd ritt er rund eine Stunde lang über das Anwesen Sandringham in der Grafschaft Norfolk, wie The Sun berichtete. Dass er überhaupt wieder reiten darf, verdankt er seinem Bruder – Charles schickte ihm Pferde aus Windsor, damit der 66-Jährige einer Beschäftigung nachgehen kann.
Von langer Dauer wird der Reitgenuss allerdings wohl nicht sein, denn die Pferde sind lediglich eine kurzfristige Leihgabe. Ein Insider erklärte gegenüber The Sun den Hintergrund: "Ihm ist stinklangweilig, deshalb ist selbst ein Pferd für ein paar Tage besser, als nur herumzusitzen und nichts zu tun." Das monatelange Reitverbot war nach Andrews Festnahme an seinem Geburtstag im Februar von königlichen Beratern verhängt worden. Man wollte vermeiden, dass erneut Bilder von ihm lachend und grinsend im Sattel kursieren – wie einst während des Skandals um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66). Solche Aufnahmen galten in Palastkreisen als unpassend, solange die Ermittlungen gegen ihn andauern, wie Stern berichtet.
Andrew lebt seit seiner Verbannung aus der Royal Lodge in Windsor nun auf dem Anwesen Marsh Farm in Sandringham und hält sich weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Erst im vergangenen Monat zeigte er sich bei einem öffentlichen Termin, als er seine Schwägerin, die Herzogin von Edinburgh, beim "Sandringham Festival of Carriage Driving" beobachtete. Ihm wird Amtsmissbrauch vorgeworfen: Die Polizei von Thames Valley prüft, ob er Regierungsinformationen an seinen früheren Freund Epstein weitergegeben hat. Andrew bestreitet jegliches Fehlverhalten. Im Zuge der Ermittlungen planen die britischen Behörden unter anderem eine Reise in die USA, um dort Kontakt zu Angehörigen der verstorbenen Virginia Giuffre (†41) aufzunehmen, die Andrew schwer belastet hatte. Seine königlichen Titel wurden ihm inzwischen aberkannt.










