Befund während Menopause: Natalie Imbruglia teilt Diagnose
Natalie Imbruglia (51) hat sich so offen wie selten über ihre psychische Gesundheit geäußert. Die australische Sängerin gab bekannt, dass bei ihr eine Zwangsstörung (OCD) sowie ADHS diagnostiziert wurden. Zusätzlich zu diesen Diagnosen kämpfte sie mit den Auswirkungen der Perimenopause, die sie in besonders schwere Zeiten brachte. Gegenüber The Sunday Times sprach sie über die Herausforderungen, die damit einhergingen: "Nennt es, wie ihr wollt, da ist ein bisschen von allem. Es sind nur Etiketten. Es ist nichts Negatives, es ist meine Superkraft."
Die Sängerin beschreibt die Zeit rund um die Perimenopause als einen emotionalen Einbruch. "Sagen wir einfach, es war ein Trauerprozess. Ich war wirklich wütend. Ich bin von einer Klippe gefallen. Es fühlte sich an, als hätte jemand einen Teil meiner Persönlichkeit weggenommen", erklärte sie. Besonders vor Auftritten habe die Perimenopause ihre ohnehin vorhandene Nervosität und Angst verschlimmert. Auf der Suche nach Rat wandte sich Natalie an TV-Moderatorin Davina McCall, die sich öffentlich für mehr Aufklärung rund um das Thema Menopause einsetzt. Inzwischen nimmt die Musikerin Hormonersatztherapie (HRT), die ihre Symptome deutlich verbessert habe. Sie zeigt sich froh, dass das Thema gesellschaftlich nicht mehr so sehr als "beschämend oder tabu" gelte.
Privat konzentriert sich Natalie neben ihrer Gesundheit vor allem auf ihren Sohn Max, den sie 2019 mithilfe einer Samenspende und einer IVF-Behandlung zur Welt brachte. Über den Weg zu ihrem Kind hatte die Musikerin bereits erzählt, wie intensiv sie die Zeit der künstlichen Befruchtung emotional erlebt hat. Bekannt wurde Natalie in den 90ern zunächst als Serienstern in "Neighbours", bevor sie mit "Torn" weltweit die Charts stürmte und insgesamt rund zehn Millionen Tonträger verkaufte.








