

Sohn enthüllt tragische letzte Monate von Claude Lemieux
Neue Details zum Tod von Eishockey-Legende Claude Lemieux (61) erschüttern die Sportwelt: Sein Sohn Brendan Lemieux hat gegenüber Ermittlern des Palm Beach County Sheriff's Office enthüllt, dass sein Vater in den Monaten vor seinem Tod in eine Sexsucht zurückgefallen war. Wie die California Post berichtet, sprach Brendan am 28. Mai mit den Beamten – kurz nachdem er Claude tot in einem Familienbetrieb in Lake Park, Florida, aufgefunden hatte. Die Familie habe bereits rund ein Jahr zuvor Verhaltensveränderungen bei dem ehemaligen Sportstar bemerkt, die sich zuletzt dramatisch zugespitzt hätten.
Laut dem Bericht sei Claudes Ehefrau Deborah auf den Rückfall aufmerksam geworden und habe ihn am Abend des 27. Mai damit konfrontiert. Claude soll daraufhin gestanden haben, rückfällig geworden zu sein – woraufhin Deborah ihn aufforderte, das gemeinsame Zuhause zu verlassen. Stunden später bemerkte Brendan, dass sich der Standort seines Vaters zum Familienbetrieb verlagert hatte. Er fuhr dorthin und fand Claude tot auf. Claudes primäres Problem sei die Sexsucht gewesen, erklärte Brendan, auch wenn er nicht mit Sicherheit sagen konnte, ob sein Vater auch wieder zu trinken begonnen hatte. Der ehemalige Sportler war nach eigener Aussage mehr als ein Jahrzehnt trocken gewesen.
Claude gehörte zu den bekanntesten Spielern der NHL-Geschichte. In seiner 21-jährigen Karriere stand er unter anderem für die Montreal Canadiens, die New Jersey Devils und die Colorado Avalanche auf dem Eis. Er gewann insgesamt vier Stanley Cups und wurde 1995 mit der Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler der Playoffs ausgezeichnet. Claudes Tod war bereits kurz nach seinem Ableben öffentlich geworden – er wurde als Suizid eingestuft. Der Tod des früheren Stars hat Angehörige, ehemalige Mitspieler und Fans tief und unerwartet getroffen.
Bist du selbst depressiv oder hast du Suizid-Gedanken? Dann kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.








