So beschäftigte sich Prinzessin Kate während Chemotherapie

So beschäftigte sich Prinzessin Kate während Chemotherapie

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 2 min
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Prinzessin Kate (44) hat offen darüber gesprochen, wie sehr sie ihre Krebsbehandlung auch im Alltag gefordert hat. Bei einem Besuch im Christie-Krebszentrum berichtete die Prinzessin von Wales im Gespräch mit anderen Patienten, dass ihr während der Chemotherapie vor allem das Lesen und konzentrierte Denken schwergefallen seien. Wie in einem auf X verbreiteten Video zu sehen ist, sagte Kate: "Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich konnte nicht lesen oder mich wirklich auf irgendetwas konzentrieren." Statt zu Büchern griff sie in dieser Zeit zu Malbüchern für Erwachsene und fand darin eine stille Beschäftigung, die ihr mitten in der Therapie half.

Kate erklärte auch, warum ihr ausgerechnet das Ausmalen so viel gegeben habe. Gegenüber den Patienten im Krebszentrum schilderte sie, dass diese kreative Beschäftigung für sie kein Ziel und kein perfektes Ergebnis gebraucht habe. "Das war für mich eine Möglichkeit, interessante Dinge zu entdecken und etwas zu tun, das kein Endprodukt oder kein fertiges Werk erforderte", sagte sie. "Es war einfach eine Art zu spielen und sich darin zu verlieren." Gerade diese Leichtigkeit habe ihr Momente der Ruhe verschafft, als der Kopf durch die Behandlung wie vernebelt war. Konzentrationsprobleme während einer Chemotherapie gelten bei vielen Betroffenen als häufige Begleiterscheinung und werden oft als "Chemo Brain" beschrieben. Kate hatte ihre Krebsdiagnose Anfang 2024 öffentlich gemacht, im September desselben Jahres ihre Chemotherapie beendet und im Januar 2025 bekannt gegeben, dass sie sich in Remission befindet.

Dass Kate in einer schwierigen Phase ausgerechnet zur Kreativität fand, passt auch zu ihren langjährigen Interessen. Die Ehefrau von Prinz William (44) studierte einst Kunstgeschichte an der University of St Andrews und zeigte sich in der Vergangenheit immer wieder offen für künstlerische Hobbys. Auch im Familienalltag spielt das Thema Kreativität eine Rolle. Kate und William haben drei Kinder, Prinz George (13), Prinzessin Charlotte (11) und Prinz Louis (8). Die Prinzessin teilte in den vergangenen Jahren immer wieder Einblicke in ihre Bastel- und Zeichenmomente zu Hause. Auf Instagram schrieb sie im Rahmen ihrer Initiative Shaping Us zudem, gemeinsames Porträtzeichnen mit Kindern könne "einen Moment der Verbundenheit" schaffen und vor allem "ganz viel Spaß" machen. Zeichnen hatte somit schon immer eine große Bedeutung für Kate – und half ihr auch durch die schlimme Krankheitsphase.

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Wie findet ihr Kates Idee, während der Chemo zu Malbüchern zu greifen?