Sunny Hostin soll ihrem Sohn mit Promibonus geholfen haben
Moderatorin Sunny Hostin steht aktuell massiv in der Kritik. Der Grund: Sie soll versucht haben, ihren Sohn Gabriel Hostin mithilfe ihrer Bekanntheit und ihres juristischen Hintergrunds vor den Konsequenzen einer Hausfriedensbruch-Vorladung zu bewahren. Laut dem Nachrichtenportal RadarOnline wandte sie sich schriftlich an eine Staatsanwältin des Westchester County und bat darum, den Fall gegen Gabriel fallen zu lassen. In dem Brief bezeichnete Sunny ihn als ihren "Mandanten" – weder ihre Rolle als seine Mutter noch ihre Bekanntheit als Co-Moderatorin der Talkshow "The View" auf ABC erwähnte sie dabei mit einem Wort.
In dem Schreiben unterzeichnete sie mit ihrem vollen juristischen Namen "Asuncion Hostin, Esq." und beschrieb Gabriel als Harvard-Absolventen des Jahrgangs 2025 ohne Vorstrafen. Sie schilderte den Vorfall so: Ihr 24-jähriger Sohn, ein begeisterter Läufer, soll auf der Suche nach einem geeigneten Trainingsgelände durch ein offenes Tor auf ein aktives Bahngelände geraten sein, ohne zu wissen, dass er sich damit auf Privatgelände befand. Das einzige Verbotsschild sei verdeckt gewesen. Der eingesetzte Polizeibeamte habe zudem eingeräumt, dass das Tor eigentlich hätte geschlossen sein sollen. Gabriel wurde nicht verhaftet, erhielt aber eine Vorladung. Sollte die Staatsanwaltschaft den Fall nicht vorher einstellen, muss er am 31. Juli vor Gericht erscheinen.
Im Netz hagelt es Kritik an Sunny, viele Nutzer werfen ihr Doppelmoral vor. Besonders ein Statement aus "The View" wird ihr dabei um die Ohren geworfen: In der Sendung hatte sie mit Blick auf Donald Trumps (80) juristische Probleme mehrfach betont, niemand stehe über dem Gesetz – zuletzt 2023 im Zusammenhang mit dessen Anklage. Ein Kommentator schrieb nun: "Sehr interessant, dass ihr eigenes 'Niemand steht über dem Gesetz' hier plötzlich nicht mehr gilt." Ein anderer Nutzer formulierte es noch direkter: "So eine Heuchlerin – sie versucht, ihre Privilegien zu nutzen, um ihrem Sohn aus der Patsche zu helfen. Er ist erwachsen."








