

Als Clown: Jake Johnsons U-Bahn-Fiasko endete im Albtraum
Lange bevor er als Nick Miller in New Girl zu einem echten Fernsehstar wurde, versuchte Jake Johnson (48) sein Glück auf ganz andere Weise: als Straßenkünstler in der New Yorker U-Bahn. Der Schauspieler erinnerte sich jetzt in der Talkshow "Late Night with Seth Meyers" an seine kurze und katastrophale Karriere als Straßenkünstler. Frisch von der NYU graduiert und dringend auf Geld angewiesen, hatte er die zündende Idee, seine Talente endlich zu nutzen. Kostüm der Wahl: eine realistische Clownmaske aus Tschechien, die ihm seine Schwester geschenkt hatte, kombiniert mit einem Regenschirm als einzigem Requisit.
Den Bahnsteig an der 42nd Street auf der Westseite hatte Jake als Bühne auserkoren, und seine Erwartungen waren bescheiden – vielleicht 45 Euro, mehr erhoffte er sich nicht. Der Plan: schweigend pantomimische Einlagen vorführen und dabei so wirken, als käme er aus einer anderen Welt. Doch schon kurz nach dem Aufsetzen der Maske ließ ihn eine New Yorkerin lautstark wissen, was sie davon hielt: "Was zur Hölle machst du da mit der Maske?" und "Du erschreckst die Leute!" Je mehr Jake versuchte, die Situation mit Pantomime aufzulockern, desto aufgebrachter wurde die Frau. Schließlich brach er die Aktion ab, winkte dem kleinen Publikum auf dem Bahnsteig zum Abschied – und wurde von der Frau bis zum Zug verfolgt. Erst als er in der Bahn saß und die Maske abnahm, ließ sie ihn in Frieden. Sein Verdienst als Straßenkünstler: null Euro.
Jake spielte von 2011 bis 2018 in der Erfolgsserie "New Girl" und hat seitdem zahlreiche weitere Rollen übernommen, darunter in "Minx" und als Peter B. Parker in der animierten "Spider-Man: Into the Spider-Verse"-Reihe. In seinem neuen Film "The Dink", der ab dem 24. Juli auf Apple TV zu sehen ist, spielt er einen ehemaligen Tennisprofi, der nach einer Verletzung auf Pickleball umsteigt. Außerdem wurde er kürzlich mit seiner Kollegin Jessica Williams knutschend bei den Dreharbeiten für einen weiteren Film gesehen.








