Stressbedingt: Christian Wolf sackt beim Frühstück zusammen
Der Tag begann für Christian Wolf (31) alles andere als entspannt: Statt gemütlich zu frühstücken, fand sich der Unternehmer plötzlich auf dem Fußboden wieder. In seiner Instagram-Story schilderte er den Vorfall am Morgen mit einer gehörigen Portion Verwunderung. "So hab ich mir den Morgen nicht vorgestellt. Hatte einen Schwächeanfall (kenne ich gar nicht) und lag beim Frühstück erstmal 15 min auf dem Boden", schrieb er dort. Ein Rätsel blieb die Ursache allerdings nicht lange – kurz darauf lieferte der 31-Jährige seinen Followern selbst eine mögliche Erklärung nach. "Ich denke, ich weiß, wieso. Denn ich werde etwas tun müssen, das ich ganz schwer und schade finde", kündigte er an. Dahinter steckt offenbar ein Business-Schritt, der ihm richtig auf den Magen schlägt: Christian muss sich von einem Mitarbeiter trennen, den er persönlich sehr schätzt, der sich im Unternehmen trotz mehrerer Chancen aber nicht bewährt haben soll.
Von der ganzen Angelegenheit erfuhr der Unternehmer erst an ebenjenem Morgen – seinen Zusammenbruch stufte er deshalb kurzerhand als "stressbedingt" ein. "Ich habe heute Morgen erfahren, dass ich eine Situation vor mir habe, die ich unglaublich nervig finde", erklärte er in seiner Story. Zum Geschäftsleben gehöre es dazu, die passenden Menschen für die jeweiligen Aufgaben zu finden und neuen Mitarbeitern auch mehrfach die Gelegenheit zu geben, sich zu beweisen. Irgendwann komme jedoch der Punkt, an dem man sich eingestehen müsse, dass die Zusammenarbeit einfach nicht funktioniert. Besonders schwer werde es für ihn dann, wenn er die betroffene Person eigentlich sympathisch findet. Genau das sei hier der Fall: Er habe über einen längeren Zeitraum alles versucht und halte den Mitarbeiter nach wie vor für einen netten Menschen. Ein Fan von Personalentscheidungen wird er deshalb nicht: "Das ist nie eine schöne Situation [...] Ich hasse das, Leute zu kündigen."
Dass ihm seine Arbeit auch mal auf die Nerven schlägt, ist bei Christian übrigens kein Novum. Bereits Ende Juli hatte er öffentlich gemacht, dass ihn psychischer Stress und berufliche Konflikte an seine Grenzen gebracht hätten. Als Grund für seine Erschöpfung in den Tagen zuvor nannte er damals Meinungsverschiedenheiten mit der CEO der Marke More. Ihm war durchaus bewusst, dass öffentlich ausgetragene Differenzen mit der Unternehmensführung geschäftlich nicht unbedingt vorteilhaft sind – dennoch entschied sich der Social-Media-Star dafür, seinen Followern gegenüber offen mit der Belastung umzugehen. Auch beim aktuellen Schwächeanfall hält er es wieder so und lässt seine Community daran teilhaben, wie sehr ihn schwierige zwischenmenschliche Entscheidungen in seinem Unternehmen emotional mitnehmen.








