Tea-Time: Diese Regel gilt für Kate, aber nicht für William
Prinzessin Kate (44) musste nach ihrer Hochzeit mit Prinz William (44) im Jahr 2011 viele neue Regeln lernen. Als ehemalige Bürgerliche war das Leben am Hof für sie alles andere als selbstverständlich – und sie stand dabei unter strenger Beobachtung. Besonders Queen Elizabeth II. (†96) soll Kate genau im Blick gehabt haben, um zu prüfen, ob sie den Anforderungen des royalen Lebens in der Öffentlichkeit gewachsen ist. Neben Kleidervorschriften und dem korrekten Knicks gehört auch die Tee-Etikette zu den Dingen, die Kate verinnerlicht hat. Und dabei gibt es eine Regel, die für sie gilt – für William aber nicht: Wer Lippenstift trägt, muss beim Nachmittagstee immer von derselben Stelle der Tasse trinken, damit keine mehrfachen Abdrücke entstehen.
Auch beim Halten der Tasse schreibt die Etikette genaue Vorgaben vor. Der Henkel wird mit Daumen und Zeigefinger gehalten, der kleine Finger wird nicht abgespreizt, berührt die Tasse aber nicht. Was den Inhalt der Tasse betrifft, hatte die verstorbene Königin klare Vorlieben: Ex-Palastkoch Darren McGrady berichtete gegenüber dem Magazin Hello!, dass Queen Elizabeth II. stets Earl-Grey-Tee trank und dazu Sandwiches, Scones und Kuchen zu sich nahm. Besonders beliebt war Schokoladenkuchen – er soll die Monarchin sogar auf Reisen begleitet haben. "Die königlichen Köche schicken Ihrer Majestät jeden Tag einen ganzen Kuchen zum Tee", erzählte McGrady.
König Charles III. (77) hält ebenfalls an der Tradition des Nachmittagstees fest, jedoch mit etwas anderen Vorlieben. Da er nicht sonderlich gerne Süßes isst, steht bei ihm weniger Kuchen auf dem Tisch. Dafür ist sein täglicher Tee laut seinem Stiefsohn Tom Parker Bowles (51) ein regelrechtes Spektakel: Sandwiches, Scones, Kekse sowie teilweise Krabben, Eier oder Lachs gehören dazu – pünktlich um 17 Uhr. Der Brauch des "Afternoon Tea" hat bei den britischen Royals eine lange Geschichte und war zu Lebzeiten der Queen ein fester Bestandteil ihres Tagesablaufs.










