Schauspieler Burt Reynolds bereute diesen Film besonders
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Schauspieler Burt Reynolds bereute diesen Film besonders

- Mia Lada-Klein
Lesezeit: 2 min
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Burt Reynolds (†82) war einer der größten Actionstars Hollywoods – doch nicht jede seiner Rollenentscheidungen stellte sich im Nachhinein als die richtige heraus. 1987 übernahm der Schauspieler, der 2018 starb, die Titelrolle im Actionthriller "Malone" unter der Regie von Harley Cokeliss. Burt spielte darin einen CIA-Agenten, der sich aus dem Dienst zurückziehen möchte, dabei jedoch von einem rechtsradikalen Millionär aufgehalten wird. Der Film floppte an den Kinokassen und erntete überwiegend vernichtende Kritiken. Wie Burt der Los Angeles Times gestand, zog er aus dieser Erfahrung eine wichtige persönliche Lektion.

Bereits während der Dreharbeiten zu "Malone" kam es am Set zu Spannungen. Zunächst war es vor allem Co-Star Cliff Robertson, der mit Harley Cokeliss und den schwierigen Arbeitsbedingungen haderte. Burt stellte sich dabei schützend vor seinen Kollegen: "Burt wusste, dass das Ganze eskalieren könnte. Er sorgte dafür, dass ich mich auf meine Rolle konzentrieren konnte. Was Burt tat, war eine sehr schöne und notwendige Geste, die mir half, die Szene gut zu spielen", zitierte ihn das Magazin Far Out. Doch schließlich hatte auch Burt selbst Schwierigkeiten mit dem Regisseur und dem Drehbuch. Im Gespräch mit der Los Angeles Times sagte er, er müsse künftig besser recherchieren: "Ich muss mir die Namen von Autoren, Schauspielern und Regisseuren notieren, deren Filme ich mag." Denn ein Blick auf Harley Cokeliss' vorherigen Film "Black Moon" – einen Actionfilm mit Tommy Lee Jones (79) in der Hauptrolle, an dessen Drehbuch auch Horrorfilm-Legende John Carpenter (78) beteiligt war – hätte ihm im Vorfeld gezeigt, dass dieser von der Fachpresse ebenfalls bereits verrissen worden war.

Dass Burt trotzdem blind auf Harley Cokeliss vertraute, hatte einen prominenten Grund: "Steven Spielberg und George Lucas haben mir gesagt, er sei gut", erklärte er gegenüber der Los Angeles Times. Die Empfehlung der beiden einflussreichen Filmemacher hatte ihn letztlich überzeugt – eine Entscheidung, die er bitter bereute. Burt war übrigens kein Unbekannter, wenn es um schwierige Set-Erfahrungen ging. Schon bei seiner Zusammenarbeit mit Regisseur Paul Thomas Anderson (56) für den Film "Boogie Nights" im Jahr 1997 soll es immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen sein. Burt gab damals an, den fertigen Film nie gesehen zu haben – und daran auch nichts ändern zu wollen.

Burt Reynolds in Los Angeles
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Burt Reynolds in Los Angeles
Burt Reynolds beim Tribeca Film Festival
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Burt Reynolds beim Tribeca Film Festival
Steven Spielberg und George Lucas
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Steven Spielberg und George Lucas
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