50 Cent fordert Abweisung der Klage seiner Ex-Mitarbeiterin
Rapper 50 Cent (51) hat in einem Rechtsstreit mit seiner ehemaligen Assistentin Monique Mayers zurückgeschlagen. Laut Gerichtsdokumenten, die TMZ vorliegen, fordert der Musiker einen Bundesrichter dazu auf, die Klage vollständig abzuweisen. Mayers hatte ihn im April 2026 verklagt und ihm vorgeworfen, sie nach ihrer Entlassung im Jahr 2019 durch jahrelange bedrohliche Anrufe und Nachrichten eingeschüchtert zu haben, indem er ihre Telefonnummer weitergegeben habe. Außerdem behauptete sie, er habe sie gefeuert, weil sie sich geweigert habe, für ihn Straftaten zu begehen.
50 Cent weist sämtliche Vorwürfe zurück und bezeichnet die Klage als reinen "Medienstunt" voller haltloser Behauptungen. Den Kern der Klage sieht er als fadenscheinig an: Mayers stütze sich lediglich darauf, dass Anrufer auf ihrem Handy nach "Curtis", "50" oder "Fif" gefragt hätten – daraus werde abgeleitet, er habe heimlich eine Einschüchterungskampagne orchestriert. Der Rapper betont, sie beschuldige ihn nicht einmal, persönlich angerufen, geschrieben oder jemanden dazu angestiftet zu haben. Die weitaus naheliegendere Erklärung sei, dass sie von 2007 bis 2019 seine Assistentin gewesen sei und alte Kontakte sie schlicht unter der ihr bekannten Nummer zu erreichen versuchten. Außerdem wirft er ihr vor, die Verjährungsfrist verpasst zu haben – sie habe mehr als sieben Jahre nach dem Ende ihrer Anstellung gewartet, bevor sie Klage einreichte.
Neben der Abweisung der Klage fordert 50 Cent auch, dass Mayers seine Anwaltskosten übernehmen soll. Zum Thema der angeblichen Belästigungen entgegnet der Musiker, sie hätte einfach ihre Telefonnummer wechseln und ihre Kontakte informieren können – habe das aber nicht getan. Die Erwähnungen seiner früheren Insolvenz sowie die Behauptung, er habe sie um eine falsche Polizeimeldung gebeten, seien laut 50 Cent nur in die Klageschrift aufgenommen worden, um Schlagzeilen zu erzeugen und die öffentliche Meinung gegen ihn zu beeinflussen. Der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Curtis James Jackson heißt, wurde in den frühen 2000er-Jahren mit Hits wie "In da Club" weltberühmt und ist neben seiner Musikkarriere auch als Unternehmer und Produzent tätig.










