Taylor Sheridan bestätigt Aus für das "Yellowstone"-Spin-off
Für Fans der Erfolgsserie Yellowstone gibt es endgültige Klarheit: Das lange angekündigte Spin-off "6666" wird nicht kommen. Taylor Sheridan selbst machte im Podcast "Rodeo Time" deutlich, dass er keinen fiktionalen Ableger über die echte Four-Sixes-Ranch in West-Texas produzieren wird. Paramount hatte das Projekt bereits offiziell auf dem Plan – im Zentrum sollte Jimmy Hurdstrom stehen, die von Jefferson White (36) gespielte Figur, die Zuschauer aus dem "Yellowstone"-Universum kennen. Die Serie hätte ihn auf der traditionsreichen Ranch begleiten sollen. Doch der Serienschöpfer lässt daran keine Zweifel mehr: "Es wird niemals eine solche Serie geben. Ich würde diese Ranch niemals fiktionalisieren", stellte er in dem Podcast klar.
Der Grund für die Absage ist ein sehr persönlicher. Sheridan möchte den Menschen, die auf der Ranch täglich arbeiten, keine erfundenen Schicksale und kein künstliches Drama andichten. "Damit würde ich etwas trivialisieren und fiktionalisieren, wo echte Menschen arbeiten und ihre Familien großziehen, und das könnte ich ihnen niemals antun", erklärte er im Gespräch mit "Rodeo Time". Als Miteigentümer sieht er sich in der Pflicht, den traditionsreichen Betrieb zu schützen: "Ich beschütze die Sixes sehr, und es ist eine große Verantwortung, derjenige zu sein, der diese Ranch schützen muss. Deshalb muss ich sehr, sehr vorsichtig damit umgehen." Dass die Zuschauer überhaupt auf die Idee kamen, liegt an der vierten Staffel: Dort wurde Jimmy nach Texas geschickt. Schneidet man seine Szenen dort zusammen, würde das laut dem Regisseur bereits einen kleinen Film über seinen Weg vom Außenseiter zum respektierten Cowboy ergeben.
Bereits Monate zuvor hatte es Berichte gegeben, dass sowohl "6666" als auch der geplante Ableger "1944" ins Stocken geraten seien – seit 2024 waren zu beiden Projekten keine konkreten Neuigkeiten mehr bekannt geworden. Mit der klaren Aussage des Machers herrscht bei "6666" nun Gewissheit. Die Gegenwartsserie sollte eigentlich die Geschichte der Four-Sixes-Ranch aufgreifen, deren Wurzeln bis in jene Zeit zurückreichen, in der die Comanchen West-Texas beherrschten. Laut Deadline hatte Taylor Sheridan den für seine Pferde- und Rinderzucht bekannten Betrieb Anfang der 2020er-Jahre gemeinsam mit einer Investorengruppe gekauft. Seine Verbundenheit mit dem realen Ort und den dort arbeitenden Cowboys ist nach eigener Aussage der entscheidende Punkt bei seiner Entscheidung gegen eine fiktionale Umsetzung.










