Luke Grimes spricht nach "Yellowstone"-Ausstieg über Costner
Zwischen Luke Grimes (42) und Kevin Costner (71) herrscht seit dem Ende ihrer gemeinsamen Zeit bei Yellowstone offenbar Funkstille. Gegenüber USA Today erzählte Luke jetzt, dass er seit Kevins Ausstieg 2024 keinen Kontakt mehr zu seinem früheren Serienvater hatte. Von einem Zerwürfnis könne aber keine Rede sein: "Aus keinem anderen Grund, als dass wir beide einfach viel beschäftigt sind und das Leben weitergeht", stellte der Schauspieler klar. Mit einem überraschenden Comeback seines einstigen Kollegen rechnet er derzeit ebenfalls nicht. Dass Kevin als John Dutton in Lukes CBS-Ableger "Marshals" zurückkehrt, hält der Darsteller inzwischen für eher unwahrscheinlich. Konkrete Gespräche über einen erneuten Auftritt des Hollywoodstars habe es bislang nicht gegeben. Damit dürfte ein Wiedersehen zwischen Kayce und seinem Vater vorerst ausbleiben, obwohl die neue Serie Lukes bekannte "Yellowstone"-Figur weiter in den Mittelpunkt rückt.
Sollte "Marshals" mit Rückblenden arbeiten, würde Luke gerne Kayces Ehefrau Monica wiedersehen. "Ich glaube, das wäre für die Figur ergreifender, aber wir werden sehen", erklärte er gegenüber USA Today. Über ein mögliches Wiedersehen mit Monica-Darstellerin Kelsey Asbille sagte er zudem: "Es gab keine Gespräche, aber ich würde mich wirklich sehr darüber freuen. Ich liebe es, mit ihr zu arbeiten." In dem "Yellowstone"-Ableger "Marshals" schlüpft Luke erneut in die Rolle des Kayce Dutton. Die Serie zeigt seinen Beginn in einer Eliteeinheit der US Marshals in Montana und befindet sich aktuell in der zweiten Staffel. Für den Darsteller geht die Westernwelt also weiter – nur eben ohne den Patriarchen an seiner Seite.
Kevins Rolle John Dutton war in der fünften und zugleich letzten Staffel von "Yellowstone" aus der Handlung geschrieben worden. Rund um den Abschied hatte es Berichte über Spannungen mit Serienschöpfer Taylor Sheridan gegeben. Dieser äußerte sich im Juni im "Bill Simmons Podcast" dazu: Demnach habe Kevin ursprünglich nur für drei Staffeln unterschrieben und sich danach anderen Projekten widmen wollen. Wegen des riesigen Erfolgs der Serie und auf Druck des Senders sei er schließlich noch zwei Staffeln länger geblieben. Luke selbst hatte gegenüber Esquire beschrieben, dass Kevins Fehlen am Set durchaus spürbar gewesen sei: Ein Teil der Konflikte sei damit weggefallen, die letzte Staffel sei die am einfachsten zu drehende gewesen. Schuldzuweisungen vermied er dabei und betonte, dass der überraschende Abgang für die Beteiligten schlicht nicht absehbar gewesen sei.


























