Verstörende Pornografie-Vorwürfe belasten Andrew Tate schwer

Verstörende Pornografie-Vorwürfe belasten Andrew Tate schwer

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 2 min
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Gegen den früheren Kickboxer Andrew Tate (39) sind im Zuge eines britischen Auslieferungsersuchens neue schwere Anschuldigungen an die Öffentlichkeit gelangt. Wie TMZ unter Berufung auf frisch eingereichte Gerichtsakten meldet, werfen britische Ermittlungsbehörden dem Ex-Internetstar unter anderem den Besitz extremer pornografischer Inhalte vor. Sämtliche in den Papieren aufgeführten Punkte stellen allerdings bislang reine Behauptungen der Strafverfolger dar und sind rechtlich nicht bewiesen. Dem Bericht zufolge beantragte Großbritannien im September 2026 die formelle Überstellung des Sportlers aus den USA. Momentan sitzt Andrew gemeinsam mit seinem Bruder Tristan Tate in Miami hinter Gittern. Das Brüderpaar setzt sich juristisch vehement gegen eine Auslieferung auf die Insel zur Wehr.

Die Ermittler behaupten laut den Dokumenten, auf einem Andrew zugeordneten Speichermedium seien explizite Aufnahmen sexueller Handlungen mit Tieren sowie etliche Aufnahmen einer mutmaßlich 17-Jährigen sichergestellt worden. In einer der Videosequenzen soll Andrew gemeinsam mit der Minderjährigen und einer erwachsenen Frau auf einem Bett zu sehen sein. Aus sichergestellten Chatnachrichten leiten die Ankläger ab, dass dem Beschuldigten das Alter des Mädchens durchaus bewusst gewesen sein könnte – so soll er selbst über mögliche rechtliche Konsequenzen spekuliert haben. Der britische Ermittlungskomplex beschränkt sich jedoch keineswegs auf diese Funde. Das Portal berichtet weiter von unbewiesenen Vorwürfen wegen Vergewaltigung, Körperverletzung, Menschenhandel und der Kontrolle von Prostitution.

Andrews Rechtsanwalt Joseph McBride wies die schweren Anschuldigungen umgehend aufs Schärfste zurück. In einem Statement stufte der Jurist die Vorwürfe als reinen "Anklage-Müll" ein. Nach seiner Darstellung werde sein Mandant mit einem Gerät aus einer heruntergekommenen Unterkunft in Verbindung gebracht. Es gebe jedoch keinen Nachweis dafür, dass Andrew die fraglichen Dateien jemals angesehen habe. Da sich das besagte Gerät mittlerweile nicht mehr im Besitz der britischen Ermittler befinde, zweifelt die Verteidigung die Zuordnung und Beweiskraft massiv an. Der Anwalt bezeichnete das Verfahren als "so schwach, wie es nur sein kann" und sparte nicht mit Attacken gegen die Verfolger: "Der Andrew-Tate-Fetisch der Regierung ist inzwischen so schlimm, dass dort jemand professionelle Hilfe braucht." Die Entscheidung über die Auslieferung bleibt somit Gegenstand der laufenden Verhandlungen.

Andrew Tate, Ex-Kickboxer
Getty Images
Andrew Tate, Ex-Kickboxer
Andrew und Tristan Tate, März 2024
Getty Images
Andrew und Tristan Tate, März 2024
Andrew Tate, Dezember 2024
Getty Images
Andrew Tate, Dezember 2024
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