So erfuhr Stefan Mross vom Doppelmord in seiner Familie
Eigentlich sollte es um schöne Dinge gehen: um die Liebe zu Eva Luginger und um seinen eigenen Stern auf dem Walk of Fame. Doch im Gespräch mit RTL kam Stefan Mross (50) dann auf ein Thema zu sprechen, über das er bislang öffentlich geschwiegen hatte: den Doppelmord, der seine Familie vor fünf Jahren erschütterte. 2021 wurden seine Tante und seine Cousine in ihrem Haus in der Nähe von Salzburg erschossen. An der Seite seiner Partnerin erinnerte sich der Musiker und Moderator nun erstmals vor laufender Kamera an den Moment, in dem er von der Tat erfuhr. "Das Schlimmste war, wie der Anruf kam von meinem Bruder", schilderte er. Wie sehr ihn das Geschehene bis heute beschäftigt, war ihm dabei deutlich anzumerken: Stefan rang sichtbar um Worte, atmete mehrfach tief durch und brach seine Schilderung nach wenigen Sätzen schließlich ab.
Für die tödlichen Schüsse war der frühere Partner von Stefans Cousine verantwortlich. Kurz vor Mitternacht feuerte er insgesamt zehnmal auf die beiden Frauen. Später wurde der Täter in Österreich wegen des Doppelmordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Doch auch das Urteil kann die Folgen für die Hinterbliebenen nicht ungeschehen machen. Fünf Jahre nach dem Verbrechen beschreibt Stefan im Interview mit wenigen Worten, welches Ausmaß die Tat für seine Angehörigen hatte: "Der hat eine ganze Familie zerstört", sagte er. Besonders dieser Gedanke lässt den Musiker bis heute nicht los. "Das tut mir am meisten weh", brachte er seine Gefühle gegenüber dem Sender knapp auf den Punkt.
Besonders hart traf das Verbrechen Stefans inzwischen verstorbene Mutter, die an einem Abend ihre Schwester und ihre Nichte verlor. Die Zeit danach bezeichnete der Moderator als "ganz schlimme Zeit". Das Erlebte habe bei seiner Mutter "bestimmt einen Knacks" hinterlassen. Rachegedanken hegt Stefan nach eigener Aussage dennoch nicht: "Ich wünsche dem Typen trotzdem das Beste", erklärte er über den verurteilten Täter. Dieser solle zwar dauerhaft im Gefängnis bleiben, könne dort aber von ihm aus "jeden Tag ein Schnitzel mit Pommes" bekommen. Härtere oder drastischere Strafen lehnt der Musiker ab. Stefan erklärte zudem, dass ihm auch ein Mensch leidtue, der mit einer solchen Tat zugleich sein eigenes Leben zerstört habe. Noch tiefer in die Erinnerungen an den familiären Verlust wollte er allerdings nicht eintauchen. Weitere Einzelheiten zu dem Anruf seines Bruders oder zu den ersten Stunden nach der schrecklichen Nachricht nannte Stefan nicht. Doch in seinen wenigen Worten wurde deutlich, wie schwer es Stefan noch immer fällt, über den schrecklichen Verlust seiner Tante und seiner Cousine zu reden.









