Jennifer Garner wollte nicht in Ex Bens Film mitspielen
Ben Affleck (54) hatte für seinen neuen Regiefilm "Animals" eigentlich eine ganz besondere Besetzung im Sinn: seine Ex-Frau Jennifer Garner (54). Im Gespräch mit Entertainment Weekly erzählt der Schauspieler von der Idee, dass Jennifer die Ehefrau eines Mannes spielen sollte, der in Los Angeles für das Bürgermeisteramt kandidiert und dessen Sohn entführt wird. Für ihn war seine Ex-Frau die ideale Wahl – und einen Vorteil gab es noch obendrauf: Die beiden hätten die Drehtage so abstimmen können, dass immer einer von ihnen bei den gemeinsamen Kindern Violet, Fin und Samuel ist. Doch dann kam es zu Änderungen in der Besetzung. Ursprünglich war Matt Damon (55) für die Rolle des Bürgermeisterkandidaten vorgesehen. Nachdem sich die Produktion zeitlich verschoben hatte, war er aber durch die Dreharbeiten zu "The Odyssey" verhindert. Daher übernahm Ben den Part kurzerhand selbst – und genau das passte Jennifer gar nicht.
Sie wollte mit ihrem Ex-Mann kein Ehepaar auf der Leinwand spielen. "Wir wollen das nicht machen. Dadurch entsteht nur Ballast", gab der Regisseur ihre Reaktion wieder. Die Rolle ging schließlich an Kerry Washington (49). Für sie war vor allem die schwierige Dynamik zwischen den beiden Figuren ein Anreiz – und die Frage, wie sich eine ohnehin angeschlagene Ehe unter dem Druck einer Entführung verändert. "Es war spannend, die Entwicklung ihrer Ehe während dieser traumatischen Ereignisse zu verfolgen", erklärte die Schauspielerin. "Bei manchen Paaren ist es so, dass eine Tragödie oder eine Krise sie entweder enger zusammenschweißt oder auseinanderbringt." Für Ben ist das Projekt bereits die sechste Arbeit auf dem Regiestuhl. Neben der Regie steht er diesmal auch selbst vor der Kamera.
Ben und Jennifer waren rund dreizehn Jahre lang verheiratet, 2015 folgte die Trennung. Doch das Verhältnis der beiden soll nach Aussagen des Schauspielers sehr gut sein. Ein gemeinsames Filmprojekt gab es auch schon einmal: 2003 spielten beide in "Daredevil" mit. Eine erneute Zusammenarbeit schließt Ben grundsätzlich nicht aus. "Sie ist großartig, und wir sind wirklich gute Freunde, und ich bin ihr zutiefst dankbar, und wir haben eine tolle Beziehung", schwärmte er im Interview. "Ich würde auch in Zukunft noch mit ihr arbeiten wollen, aber man möchte nicht den Ballast des Publikums übernehmen und riskieren, dass er gegen einen arbeitet, versteht ihr?" Auch mit dem zunächst eingeplanten Hauptdarsteller Matt verbindet ihn eine lange Geschichte: Die beiden sind seit ihrer Jugend befreundet und kennen sich inzwischen rund 46 Jahre.



























