Ben Affleck verblüfft Fans mit seinem geheimen KI-Talent

Ben Affleck verblüfft Fans mit seinem geheimen KI-Talent

- Nicole Vasiljuk
Lesezeit: 2 min
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Ben Affleck (54), der vor allem als Schauspieler und Regisseur bekannt ist, gab kürzlich Einblicke in ein ganz anderes Talent. Im Gespräch mit GQ gab der Hollywoodstar preis, dass er Python-Skripte schreiben, mit leistungsstarken Grafikprozessoren arbeiten und die Funktionsweise neuronaler Netze erklären kann. Trotz allem blieb der Filmemacher bescheiden: Er könne nur "ziemlich beschissene Python-Skripte" schreiben, gestand er im Interview. Sein Interesse an Technik reicht bis in seine Jugendzeit zurück und wuchs noch einmal, als die Filmbranche vom analogen Material auf digitale Verfahren umstieg. Über seine Arbeit mit visuellen Effekten kam er schließlich zum maschinellen Lernen. Dabei nutzt er auch seinen Promistatus, um hinter die Kulissen führender Techfirmen wie Google zu blicken.

"Ich habe gelernt, dass ich tatsächlich einfach anrufen und sagen kann: 'Hey, hier ist Ben Affleck. Kann ich mir ansehen, woran ihr arbeitet?' Manchmal sagen die Leute zu meiner Überraschung Ja", gestand er im Interview. Sein gesammeltes Wissen mittlerweile wirtschaftlich äußerst wertvoll: Netflix kaufte sein KI-Start-up InterPositive laut Forbes für satte 587 Millionen US-Dollar in bar. Mit erfolgsabhängigen Zusatzzahlungen könnte der Gesamtpreis auf bis zu 600 Millionen US-Dollar steigen. Seit der Übernahme ist er Seniorberater bei Netflix. InterPositive soll Filmschaffende bei der Postproduktion unterstützen – etwa bei Farbkorrekturen, neuen Bildausschnitten, veränderter Beleuchtung, dem Entfernen sichtbarer Drähte und der Korrektur von Anschlussfehlern. Praktische Erfahrung sammelte der Regisseur schon vor der Gründung seines anderen Unternehmens, der Produktionsfirma Artists Equity, mit einer eigenen kleinen Firma für visuelle Effekte und bei der Arbeit mit Grafikprozessoren.

Seine Fans zeigen sich diesbezüglich beeindruckt: In den sozialen Medien schwärmen sie davon, wie leichtfertig der Schauspieler mit diesen komplexen technischen Themen umgehen kann. Für die Handhabung mit KI gibt es jedoch nicht nur Lob. Bei seinem neuen Netflixthriller "Animals", der am 9. Oktober 2026 startete, kam die Technologie nach seiner eigenen Aussage für "viele Dinge" zum Einsatz. Diese Aussage sorgte schon vor der Veröffentlichung für einen Shitstorm: Einige Nutzer kündigten an, den Film wegen des KI-Einsatzes gar nicht erst anzuschauen oder kein Geld dafür auszugeben.

Ben Affleck bei der Premiere von Netflixs "The Rip" in New York, Januar 2026
Getty Images
Ben Affleck bei der Premiere von Netflixs "The Rip" in New York, Januar 2026
Ben Affleck bei der Weltpremiere von "Crime 101" im United Theater auf dem Broadway in Los Angeles, 10. Februar 2026
Imago
Ben Affleck bei der Weltpremiere von "Crime 101" im United Theater auf dem Broadway in Los Angeles, 10. Februar 2026
Christopher Woodley als Denny, Kerry Washington als Abigail und Ben Affleck als Mark in "Animals"
Netflix
Christopher Woodley als Denny, Kerry Washington als Abigail und Ben Affleck als Mark in "Animals"
Wie findet ihr es, dass Ben Affleck seinen Promibonus für Einblicke bei Techfirmen nutzt?