

Das dachte Queen Elizabeth II. wirklich über Lilibets Namen
Bei der Wahl des Namens für ihre am 4. Juni 2021 im Santa Barbara Cottage Hospital in Kalifornien geborene Tochter setzten Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) auf eine besonders persönliche Verbindung zur britischen Königsfamilie: den Namen Lilibet Diana Mountbatten-Windsor (5). "Lilibet" war der Kindheitsspitzname von Königin Elizabeth II. (†96) und wurde später nur von Menschen aus ihrem engsten Umfeld verwendet, wie Hello! berichtete. Innerhalb der Königsfamilie soll die Namenswahl deshalb für Gesprächsstoff gesorgt haben. Einige Angehörige empfanden sie Berichten zufolge als "verwirrend" und "ziemlich anmaßend". Elizabeth selbst habe die Entscheidung allerdings ganz anders aufgenommen, schilderte ihr enger Freund und Biograf Gyles Brandreth (78) im Podcast "A Right Royal Podcast". "Oh, das ist schön. Lili, das ist schön, nicht wahr?", soll die Queen gesagt haben, als sie von dem Namen erfuhr.
Wie genau es zur Namenswahl kam, schildert Gyles in seinem Buch "Elizabeth: An Intimate Portrait" allerdings aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Während Harry und Meghan demnach erklärten, Harry habe seine Großmutter gefragt, ob er ihren persönlichen Kosenamen für seine Tochter verwenden dürfe, erinnerte sich Elizabeth anders an die Unterhaltung: Ihr Enkel habe ihr lediglich mitgeteilt, dass das Paar das Mädchen ihr zu Ehren Lilibet nennen wolle. Die Monarchin habe die Namenswahl als liebevolle Geste verstanden und positiv aufgenommen. Gegenüber Hello! fasste Gyles den entscheidenden Unterschied so zusammen: Elizabeth sei "informiert" und nicht "gefragt" worden. "Ich bin sicher, wenn sie Nein hätte sagen wollen, hätte sie Nein sagen können. Aber sie akzeptierte es, weil sie ein netter, anständiger Mensch war", sagte er. Später soll die Königin über die Kurzform gesagt haben: "Ich höre, sie nennen sie Lili, was sehr hübsch ist und genau richtig wirkt."
Lilibet ist das jüngere der beiden Kinder von Harry und Meghan und ihre einzige Tochter. Ihr großer Bruder Prinz Archie (7) ist inzwischen sieben Jahre alt, Lilibet selbst fünf. Ihrer Namensgeberin begegnete sie nur einmal: während der Feierlichkeiten zum Platin-Thronjubiläum im Juni 2022, wenige Monate vor Elizabeths Tod im Alter von 96 Jahren. Gyles sieht die Reaktion der Monarchin als Ausdruck ihrer privaten, familiären Seite. Man müsse Elizabeth als bodenständige Frau ihrer Generation und vor allem als Großmutter betrachten, betonte der Autor. Ihre Reaktion sei deshalb schlicht die einer Urgroßmutter gewesen. Insgesamt hatte Elizabeth eine große Familie: Zu ihren Lebzeiten hatte sie zwölf Urenkel und acht Enkelkinder. Zwei weitere Urenkel wurden erst nach ihrem Tod geboren.

























