

"Gossip Girl"-Regisseur Mark Piznarski ist mit 71 verstorben
Traurige Nachrichten aus Hollywood: Der Regisseur Mark Piznarski (†71) ist am 4. April 2026 im Alter von 71 Jahren gestorben. Bekannt wurde sein Tod allerdings erst jetzt durch einen Eintrag im "In Memoriam"-Bereich der aktuellen Ausgabe des Magazins der Directors Guild of America. Angaben zum Sterbeort und zur Todesursache wurden nicht veröffentlicht. Einem großen Publikum wurde Mark vor allem durch seine prägende Arbeit an der Teenieserie Gossip Girl bekannt. Über alle sechs Staffeln hinweg inszenierte er insgesamt 14 Episoden. Darunter befanden sich gleich mehrere besonders bedeutende Folgen. So führte Mark etwa beim Pilotfilm aus dem Jahr 2007 Regie und setzte damit den Startschuss für die Serie. Auch die im Januar 2012 ausgestrahlte 100. Folge "G.G." stammte von ihm. Wenige Monate später verantwortete er zudem das Serienfinale "New York, I Love You XOXO", das im Dezember 2012 erschien und die Geschichten der Upper-East-Side-Figuren zum Abschluss brachte.
Mark galt in der US-Fernsehbranche als gefragter Regisseur für Serienauftakte und war besonders eng mit Jugenddramen verbunden. Bereits 2004 inszenierte er die ersten beiden Episoden von "Veronica Mars", in denen Kristen Bell (46) die titelgebende Schülerin und Nachwuchsdetektivin spielte. Seine Verbindung zu dem Format hinterließ sogar innerhalb der Handlung Spuren: Die von Chris Lowell (41) verkörperte Figur Stosh "Piz" Piznarski wurde nach dem Regisseur benannt. Weitere Pilotfolgen entstanden unter seiner Leitung unter anderem für "Everwood", "90210", "In Plain Sight" und "The Lying Game". Seine lange TV-Laufbahn beschränkte sich jedoch nicht nur auf Auftaktfolgen. Der Filmemacher war ebenfalls an Produktionen wie "My So-Called Life", "NYPD Blue", "Friday Night Lights", "iZombie" und "Madam Secretary" beteiligt. Sein letzter ausgewiesener Regiecredit stammt aus dem Jahr 2018 – damals inszenierte er eine Episode der Mysteryserie Riverdale.
Mark wurde am 7. Juli 1954 geboren. Zunächst studierte er an der University of Northern Colorado, später besuchte er das Columbia College in Chicago. Seine Tochter Lauren teilte The Hollywood Reporter mit, dass sich die Familie nicht an einem Nachruf beteiligen wolle. Neben ihr hinterlässt der Regisseur seinen Sohn Michael. Wie präsent die von Mark mitgeprägte Welt von "Gossip Girl" weiterhin ist, zeigte sich zuletzt auch abseits des Bildschirms bei einem Wiedersehen zweier "Gossip Girl"-Stars: Leighton Meester (40) und Kelly Rutherford (57), die in dem Format Blair Waldorf und Lily van der Woodsen verkörperten, saßen bei der Frühjahrsschau 2027 von Max Mara auf der Mailänder Modewoche gemeinsam in der ersten Reihe und feierten eine kleine Serien-Reunion. "Gossip Girl" lief von 2007 bis 2012 und machte neben den beiden Schauspielerinnen auch Blake Lively (39), Penn Badgley (39) und Chace Crawford (41) international bekannt. Mit den von ihm inszenierten Folgen trug Mark seinen Teil zum großen Erfolg der Serie bei.

























