David Beckham macht mit Werbung viele Millionen nach WM-Deal

David Beckham macht mit Werbung viele Millionen nach WM-Deal

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
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Das Geschäftsjahr 2025 war für David Beckham (51) so lukrativ wie nie zuvor. Seine Firma DRJB Holdings, über die er seine Marken-, Sport-, Mode- und Mediengeschäfte bündelt, erwirtschaftete einen Profit von fast 50 Millionen Pfund, also etwa 58 Millionen Euro. Die Gesellschafter bekamen zunächst 38,9 Millionen Pfund (45,4 Millionen Euro), nach Ablauf des Geschäftsjahres folgte eine Sonderdividende über 46,6 Millionen Pfund (54,3 Millionen Euro). Weil dem früheren englischen Nationalmannschaftskapitän über 40 Prozent der Holding gehören, landeten insgesamt rund 38,5 Millionen Pfund (ca. 45 Millionen Euro) bei ihm persönlich. Ausschlaggebend für das starke Ergebnis waren vor allem die vielen Kampagnen vor der Weltmeisterschaft 2026, in denen David unter anderem für McDonald's, die Bank of America, Verizon und Lay's warb.

Auch die Erlöse legten kräftig zu: Von 72,2 Millionen Pfund (84,2 Millionen Euro) im Jahr davor stiegen sie 2025 auf etwa 84 Millionen Pfund (97,9 Millionen Euro), der Gewinn wuchs binnen zwölf Monaten um 46 Prozent. Am auffälligsten war die Partnerschaft mit McDonald's, bei der eine Sonderaktion sogar einen Becher mit Davids Porträt bot. Klassische Werbung war aber nur ein Teil des Geschäfts. Gemeinsam mit Hugo Boss lancierte er eine Herrenkollektion, dazu kamen neue Fußballschuhe aus der Adidas-Predator-Familie und eine eigene Brillenlinie. Zusätzlich baut er das Geschäft mit Nahrungsergänzungsmitteln aus. Die restlichen 55 Prozent an DRJB Holdings hält die US-Firma Authentic Brands Group, zu deren Marken auch Reebok gehört.

Dass David mit Werbung Millionen verdient, ist keine Erfindung der WM-Saison. Schon 1997 wurde er zum Gesicht von Brylcreem, seinem ersten Werbevertrag. Selbst der Platzverweis bei der WM 1998 schreckte die Marken nicht ab. 2003 folgte bei Adidas ein Lebenszeitvertrag über 160 Millionen Dollar, an dem er auch prozentual mitverdient, wie Hypebeast berichtet. 2007 zahlte man ihm für den US-Start seiner Duftlinie umgerechnet 12 Millionen Euro. Später warb er für Armani und H&M, für dessen Unterwäschekollektion er 2015 modelte. Seit seinem Karriereende 2013 kamen unter anderem Diageo, L'Oréal und Tudor hinzu. Der aktuelle WM-Boom setzt also fort, was David vor knapp drei Jahrzehnten angefangen hat. Schätzungen zufolge könnten seine Einnahmen durch die Vielzahl der WM-Werbedeals im laufenden Jahr auf insgesamt etwa 125 Millionen Pfund steigen – das entspricht rund 146 Millionen Euro.

David Beckham, Juli 2026
Instagram / davidbeckham
David Beckham, Juli 2026
Tudor-Store an der Bahnhofstrasse in Zürich mit Werbung für David Beckham
Imago
Tudor-Store an der Bahnhofstrasse in Zürich mit Werbung für David Beckham
David Beckham wirbt in Mailands U-Bahn mit einer Emporio-Armani-Unterwäschekampagne
Getty Images
David Beckham wirbt in Mailands U-Bahn mit einer Emporio-Armani-Unterwäschekampagne
Hat David Beckham seinen Status als Werbeikone eurer Meinung nach verdient?