Fearne Cotton und Miquita beenden ihren 21-jährigen Streit
Nach mehr als zwei Jahrzehnten haben Fearne Cotton (45) und Miquita Oliver (42) ihren alten Konflikt offenbar hinter sich gelassen. In Fearnes Podcast "Happy Place" trafen die beiden Moderatorinnen erstmals wieder aufeinander und sprachen darüber, wie es zu ihrer langjährigen Entfremdung kommen konnte. Wie LADbible berichtet, spielten dabei persönliche Unsicherheiten und die damalige Berichterstattung über die beiden Frauen eine wichtige Rolle. Zum Eklat kam es 2005: Auf die Frage des Musikmagazins NME, wie sich "Top of the Pops" verbessern ließe, antwortete Miquita: "Schafft die Teufelin Fearne Cotton ab." Später verlor sie ihren Job bei BBC Radio 1. Danach herrschte zwischen den beiden über Jahre Funkstille, obwohl sie Anfang der 2000er-Jahre zu den bekanntesten jungen Gesichtern des britischen Fernsehens gehörten.
Im Gespräch blickte Fearne noch einmal auf die komplizierte Geschichte zwischen ihnen zurück. "Miquita und ich haben eine wirklich seltsame Vorgeschichte, wegen unserer Jobs, glaube ich, aber auch wegen der Art, wie die Gesellschaft Frauen gegeneinander ausspielt", erklärte sie. Miquita bezeichnete die britische Presse jener Zeit als "niederträchtig, rücksichtslos" und nannte sie wegen ihrer Wortwahl sogar "gewalttätig". Die damaligen Schlagzeilen hätten ihre ohnehin vorhandenen Selbstzweifel noch verstärkt. "Ich hatte schreckliche Angst vor Fearne. Ich dachte, Fearne sei all das, was eine Fernsehmoderatorin sein sollte, auch was das Aussehen anging. Du warst sehr schön, mit blondem Haar und sehr schlank, und ich fühlte mich sehr schwarz und übergewichtig und hatte das Gefühl, dass meine Haare nicht richtig waren", gestand sie. Ihre Angst habe schließlich dazu geführt, dass sie Fearne ablehnte. Erst später habe sie erkannt, welchen Anteil die Medien an der Entstehung des Konflikts hatten. Kurz nach dieser Erkenntnis habe Fearne ihr eine Nachricht geschickt. "Es ist so verrückt, was ein bisschen Kommunikation bewirken kann", resümierte Miquita.
Beide waren bereits als Teenagerinnen im Fernsehen zu sehen: Fearne stand mit 15 erstmals vor der Kamera, Miquita übernahm mit 16 die Moderation der Musiksendung "Popworld". Der frühe Ruhm machte beide angreifbar für Kritik und die Vorstellungen, die andere von ihnen entwickelten. Dabei hatte auch Fearne ein völlig anderes Bild von ihrer Kollegin als diese von sich selbst. Sie hielt Miquita für Teil der coolen Clique, die unter anderem mit Lily Allen (41)befreundet war, während sie sich selbst wegen ihrer Anfänge im Kinderfernsehen als Außenseiterin und "riesige Streberin" wahrnahm. Im Podcastgespräch führte Fearne das jahrelange Missverständnis rückblickend vor allem auf die fehlende Kommunikation zurück: "Da ist diese Leere zwischen zwei Menschen, die überhaupt nicht miteinander kommunizieren, und alles darin besteht aus Annahmen und einer Projektion dessen, wer die andere Person ist." Während Fearne befürchtete, als wenig weltgewandt und "ein bisschen dumm" wahrgenommen zu werden, sah Miquita in ihr eine "unkündbare" und "bedrohlich gute" Moderatorin. Nach einigen schwierigen Jahren, die von gesundheitlichen, privaten und beruflichen Herausforderungen geprägt waren, hat Fearne inzwischen wieder mehr Lebensfreude gefunden. Da kommt die Versöhnung mit Miquita genau zur richtigen Zeit.
























