Gustaf Skarsgård wurde durch Cannabis "semipsychotisch"
Gustaf Skarsgård hat eine Vergangenheit hinter sich, die kaum mit seinem heutigen Leben vergleichbar ist. Im Gespräch mit dem Magazin King sprach der inzwischen 45-jährige Schauspieler offen über seine frühere Alkohol- und Drogensucht. Wie Hänt berichtet, begann sein Konsum bereits im Kindesalter: Mit zehn Jahren rauchte er seine erste Zigarette, zwei Jahre später trank er Alkohol und mit 16 kam Cannabis hinzu. Später nahm er unter anderem Ecstasy und Kokain. Entspannend habe Cannabis auf ihn allerdings nicht gewirkt, im Gegenteil. "Weed war meine erste Liebe. Viele werden von Weed ruhig, essen Schokolade und kichern, aber bei mir ging es richtig los, ich rauchte es wie ein Aufputschmittel", erinnerte er sich. Weiter sagte er: "Am Ende drehte ich durch, wurde paranoid und semipsychotisch."
Seine Abhängigkeit habe sich zudem immer wieder auf andere Substanzen verlagert, sobald eine davon nicht verfügbar gewesen sei. "Als ich lange nicht rauchen konnte, bemerkte ich, dass ich ziemlich schnell anfing, mehr zu trinken und härtere Drogen zu nehmen", erinnerte sich Gustaf gegenüber King. Heute lebt der jüngere Bruder von Alexander Skarsgård (50) nach eigenen Angaben vollständig abstinent und vermisst weder Drogen noch Alkohol. Rückblickend habe er sich während dieser Zeit sogar schlechter gefühlt als heute. "Seltsamerweise fühlte ich mich damals älter und erschöpfter, als ich mich heute fühle. Aber das ist inzwischen schon ziemlich lange her", bilanzierte er. "Es gibt tatsächlich nichts an den Substanzen selbst, was ich vermisse. Manchmal vermisse ich vielleicht den Kontext, aber das war auch eine Zeit, in der ich jung war und wir eine Menge Spaß hatten. Diesen Kontext gibt es unabhängig von den Drogen nicht mehr."
Auch in Gustafs Familie spielte das Thema Sucht eine Rolle. Seine Mutter My Skarsgård hatte nach einer Gebärmutterhalskrebserkrankung eigenen früheren Aussagen zufolge begonnen zu trinken, um ihre Angst vor dem Tod zu verdrängen. Später wurde sie abstinent und machte ihre Erfahrungen zum Beruf: My arbeitete als Alkohol- und Drogentherapeutin. Ausgerechnet ihre Kurse brachten ihren Sohn schließlich dazu, seinen eigenen Konsum zu hinterfragen. Über sein Privatleben hält sich der "Vikings"-Darsteller ansonsten weitgehend zurück. Bekannt ist, dass er mit Caroline Skarsgård verheiratet ist. Das Paar hat zwei Kinder: Tochter November wurde 2020 geboren, Sohn Obi Caspar Orm kam 2023 zur Welt.























