Anwälte von Nick Carters Klägerin ziehen sich zurück
Im Rechtsstreit zwischen Shannon Ruth und Nick Carter (46) gibt es jetzt eine überraschende Wendung: Die Anwälte der Klägerin wollen ihr Mandat niederlegen und haben beim zuständigen Richter die Erlaubnis dafür beantragt. Wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, die TMZ vorliegen, begründen die Juristen diesen Schritt mit einem Abbruch der Kommunikation. Aufgrund von Problemen bei grundlegenden Fragen des Falls könnten sie Shannon "nicht länger angemessen vertreten", heißt es in den Dokumenten. Erschwerend komme hinzu, dass die Anwälte nicht genau wissen sollen, wo sich ihre Mandantin derzeit aufhält. Dadurch sei die Kommunikation zusätzlich erschwert. Beendet wäre die Klage gegen den Musiker durch den Rückzug allerdings nicht. Sollte der Richter dem Antrag zustimmen, müsste sich Shannon für das weitere Verfahren voraussichtlich eine neue anwaltliche Vertretung suchen.
Hintergrund des Verfahrens sind schwere Vorwürfe, die bis ins Jahr 2001 zurückreichen. Shannon wirft dem Backstreet Boys-Sänger vor, sie damals im Alter von 17 Jahren in seinen Tourbus eingeladen und ihr ein "rot gefärbtes Getränk" gereicht zu haben. Darin hätten sich ihrer Vermutung nach Alkohol und Saft befunden. Anschließend soll Nick sie im Badezimmer und im Schlafbereich des Busses zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Die Klägerin erklärte zudem, sie sei vor dem mutmaßlichen Vorfall Jungfrau gewesen und habe sich dabei mit HPV infiziert. Nick bestreitet sämtliche Anschuldigungen und betont, dass sich der geschilderte Vorfall nie ereignet habe. Laut The Blast verwies sein Anwaltsteam zudem auf zahlreiche Antworten von Shannon wie "Ich erinnere mich nicht" oder "Ich weiß es nicht" und stellte damit ihre Glaubwürdigkeit infrage.
Doch auch Nick erhebt seinerseits schwere Vorwürfe. Seiner Darstellung zufolge soll Shannon sich mit der weiteren Klägerin Melissa Schuman (42) und deren Vater abgesprochen haben, um Unwahrheiten über ihn zu verbreiten und ihn zu einer finanziellen Einigung zu drängen. Auch Melissas Vorwurf eines sexuellen Übergriffs weist der Sänger zurück. Damit nicht genug: 2025 reichte Laura Penly eine weitere Klage gegen Nick ein. Darin wirft sie ihm sexuelle Übergriffe und eine daraus resultierende emotionale Belastung vor. Auch diese Anschuldigungen bestreitet Nick. Seine Anwälte erklärten, er könne sich weder an ein Treffen mit Laura noch an eine sexuelle Beziehung mit ihr erinnern. Nun bleibt jedoch abzuwarten, wie es für Shannon Ruth und ihre Klage ohne die bisherigen Anwälte weitergeht.


























