Corinna Schumacher gibt Einblicke in Beziehung vor der Ehe

Corinna Schumacher gibt Einblicke in Beziehung vor der Ehe

- Anna Pejsek
Lesezeit: 2 min
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Ziemlich privat: Corinna Schumacher (57) lässt die Welt derzeit so tief in ihr persönliches Leben blicken wie selten zuvor. In der Netflix-Dokumentation "Schumacher '94 - Die Geburt einer Legende", die am 2. Oktober weltweit erscheint, erzählt sie von der Zeit, als sie und Michael Schumacher (57) noch nicht verheiratet waren. Im Mittelpunkt der Produktion steht Michaels erste Formel-1-Weltmeisterschaft im Jahr 1994 – und der gewaltige Erfolgsdruck, der damals auf dem jungen Benetton-Piloten lastete. Corinna macht in der Produktion deutlich, dass ihr Mann sich abseits der Rennstrecke immer auf sie verlassen konnte. Ganz gleich, welche Rundenzeiten er gefahren sei oder in welcher Verfassung er nach Hause gekommen sei – sie sei für ihn da gewesen. Diese bedingungslose Unterstützung im Guten wie im Schlechten beschreibt sie als das Fundament ihrer Partnerschaft.

Ganz reibungslos lief der Beziehungsstart allerdings nicht – zumindest nicht aus Sicht der Schwiegermutter in spe. Corinnas Mutter war zunächst alles andere als begeistert von dem Nachwuchstalent und sprach sich gegen die Verbindung aus, berichtet oe24.at. Der Grund dafür lag ausgerechnet dort, wo Michaels Karriere ihren Anfang genommen hatte: auf der Kartbahn. Sein ruppiger Fahrstil kam bei ihr überhaupt nicht gut an. Sie soll sich daran gestört haben, dass er auf fremden Strecken wiederholt Konkurrenten von der Piste gedrängt habe. Besonders störte sich Corinnas Mutter am Kontrast zur familieneigenen Kartbahn der Schumachers. Dort wurden Fahrer bei Fehlverhalten konsequent des Platzes verwiesen, während Michael andernorts selbst rücksichtslos gegen andere Piloten vorgegangen sein soll. Die anfänglichen Vorbehalte hielten das Paar am Ende jedoch nicht auf: Corinna und Michael fanden endgültig zusammen und gaben sich im August 1995 das Jawort.

Neben der Liebesgeschichte steht vor allem die Saison im Mittelpunkt, in der Michael 1994 seinen ersten Weltmeistertitel holte und der Schumi-Kult rund um den Globus seinen Anfang nahm. Zu Wort kommen Zeitzeugen wie sein damaliger Renningenieur Pat Symonds, der sich an den extremen Siegeswillen des Deutschen erinnert. In jeder einzelnen Session habe Michael der Schnellste sein wollen – den entscheidenden Fokus aber stets auf das Rennen am Sonntag und den Gesamtsieg gelegt. Ebenfalls in der Dokumentation zu sehen sind Michaels langjähriger Manager und Entdecker Willi Weber (84) sowie Flavio Briatore (76), der damals das Benetton-Team leitete. Ergänzt werden die persönlichen Erinnerungen durch historische Rennbilder und bislang ungesehenes Archivmaterial aus jener Zeit.

Corinna und Michael Schumacher im Januar 2005
Getty Images
Corinna und Michael Schumacher im Januar 2005
Michael Schumacher und Corinna Schumacher im August 2001
Getty Images
Michael Schumacher und Corinna Schumacher im August 2001
Michael und Corinna Schumacher mit ihren Kindern
Instagram / gina_schumacher
Michael und Corinna Schumacher mit ihren Kindern
Die Netflix-Doku zeigt Corinna und Michael von einer sehr privaten Seite: Werdet ihr einschalten?