Meghan plant angeblich eine Solokarriere ohne Prinz Harry
Arbeitet Herzogin Meghan (45) an einer Karriere, bei der ihr Ehemann Prinz Harry (42) zunehmend außen vor bleibt? Davon ist zumindest Kommentatorin Carole Malone überzeugt. In der ersten Ausgabe des wöchentlichen Videopodcasts "Royals Unscripted" äußerte sie die Vermutung, dass die Herzogin beruflich immer stärker eigene Wege gehe. Als Anzeichen dafür nannte Malone vor allem die zuletzt getrennten öffentlichen Auftritte des Paares – sowie eine mögliche erneute Teilnahme Meghans an der Pariser Modewoche. "Sie versucht, sich eine Solokarriere aufzubauen. Sie will das Anhängsel Harry und all die schlechte Presse, die mit ihm einhergeht, nicht", erklärte die Kommentatorin in dem Format. Belegt ist diese Einschätzung allerdings nicht: Weder gibt es offizielle Hinweise auf einen entsprechenden Karriereplan noch auf einen Besuch der Herzogin bei dem Modeevent in Paris.
Malone begründete ihre Einschätzung unter anderem damit, dass Meghan und Harry im vergangenen Jahr nur noch selten gemeinsam bei öffentlichen Terminen erschienen seien. Der Herzog habe dagegen zahlreiche Auftritte ohne seine Ehefrau absolviert. "Es würde mich nicht überraschen, wenn das sowohl persönlich als auch beruflich der Fall wäre. Aber zumindest beruflich möchte sie nicht mit all dem in Verbindung gebracht werden, was mit ihm einhergeht", sagte sie in dem Podcast. Als Belastung für Harrys öffentliches Bild führte sie unter anderem seine zahlreichen Gerichtsverfahren und öffentlichen Äußerungen an. "Also hält sie Abstand, was ich beim eigenen Ehemann für eine seltsame Sache halte", ergänzte die Kommentatorin. Moderatorin und Royal-Redakteurin Emily Ferguson fragte derweil bei einem Sprecher nach, ob Meghan tatsächlich zur Pariser Modewoche reisen werde. Dieser habe geantwortet, erstmals von solchen Überlegungen zu hören. Ein Auftritt der Herzogin ist damit bislang nicht angekündigt.
Für Schlagzeilen sorgte das Paar zuletzt ohnehin vor allem wegen seines Wohnortwechsels. Am 26. August kehrten Meghan und Harry überraschend gemeinsam mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) nach Großbritannien zurück, nachdem die Familie zuvor sechs Jahre im kalifornischen Montecito gelebt hatte. Das Paar kündigte einen längeren Aufenthalt an, während die Kinder inzwischen auf der Insel zur Schule gehen. Wie dauerhaft dieser neue Lebensmittelpunkt tatsächlich sein wird, bleibt allerdings offen. Zuletzt berichtete die Daily Mail, dass die Familie womöglich bereits während der Oktober-Halbjahresferien wieder nach Montecito zurückkehren könnte. Als möglicher Hintergrund wurde die weiterhin ungeklärte Frage nach staatlichem Polizeischutz genannt. Konkrete Pläne für eine erneute Ausreise in die USA haben Harry und Meghan bislang jedoch nicht bestätigt. Auch dazu, ob ihre weitere Zukunft in Großbritannien von einer Entscheidung über den Personenschutz abhängt, äußerte sich das Paar öffentlich nicht.



























