Charles Spencer spricht häufiger mit Harry als mit William
Charles Spencer (62) hat sich in einem aktuellen Interview zu seinem Verhältnis zu seinen Neffen Prinz Harry (42) und Prinz William (44) geäußert. Seit dem Tod seiner Schwester Prinzessin Diana (†36) möchte der Bruder der verstorbenen Royal für die beiden da sein – aufdrängen will er sich den längst erwachsenen Männern aber nicht. Es scheint, als pflege vor allem Harry regelmäßig den Kontakt zu ihm und suche deutlich öfter das Gespräch als sein älterer Bruder. Einen Grund dafür sieht Charles darin, dass der Herzog von Sussex in bestimmten Momenten mehr Unterstützung benötige. "Ich stehe auf niemandes Seite, aber ich glaube, es gibt Situationen, in denen Harry mich vielleicht mehr braucht. Deshalb höre ich viel öfter von Harry, aber das bedeutet nicht, dass ich nicht vollkommen gleichberechtigt bin", erklärte er laut OK! und fügte hinzu: "Ich bin einfach der Bruder ihrer Mutter, wissen Sie?"
Charles sieht einen möglichen Grund für Harrys Situation in den Erfahrungen, die seine Mutter gemacht hat. Sowohl sie als auch Harry standen unter erheblichem medialem Druck und erlebten zugleich den Einfluss des britischen Königshauses, dessen Ausmaß viele unterschätzen. "Ich glaube, selbst die Menschen in Großbritannien haben keine Ahnung, wie mächtig die königliche Familie nach wie vor ist. Man denkt: 'Ach, das ist doch nur schöner Prunk, und sie stolzieren bei Staatsanlässen herum'", führte der Adelige, der mit seinen Diana-Memoiren für mächtig Wirbel sorgte, aus und ergänzte: "Sie haben direkten Zugang zu wirklich mächtigen Menschen, die entweder kriecherisch sind oder auf irgendeine Weise davon profitieren werden." Genau dagegen habe schon Diana ankämpfen müssen. "Harry hat damit zu kämpfen. Ich erlebe das zwei oder drei Wochen lang, und dann wenden sie sich jemand anderem zu. Harry erlebt es jeden Tag, und das ist nicht in Ordnung", betonte er. Ob er im Zwist der Brüder zuweilen Partei ergreife, ließ Charles offen – seine grundsätzliche Neutralität hob er allerdings hervor.
Das Verhältnis zwischen Harry und William gilt seit Jahren als angespannt. Nachdem sich der zweitgeborene Sohn von König Charles III. (77) 2020 als arbeitender Royal zurückgezogen und anschließend in Interviews sowie in seinem Buch "Reserve" ausgepackt hatte, verschärfte sich der Konflikt innerhalb der Familie weiter. Zwischen den Brüdern soll es seit rund zwei Jahren keinen Kontakt mehr geben. Besonders empfindlich reagiere der Thronfolger, wenn Harry sich öffentlich über dessen Ehefrau Prinzessin Kate (44) äußere, berichtete Royal-Autor Robert Jobson. Kritik an seiner eigenen Person könne William demnach eher hinnehmen. Im Gegensatz dazu sieht er eine klare Grenze bei Angriffen auf Kate, da sie auf Harrys öffentliche Darstellungen nicht unmittelbar antworten könne. Auch Harrys Rückkehr nach Großbritannien soll bei William und seiner Frau auf wenig Begeisterung gestoßen sein.






























