Jesse Eisenberg bereut seine Rolle als Lex Luthor bis heute
Jesse Eisenberg (42) schaut bis heute eher mit Reue auf seine Rolle als Lex Luthor in "Batman v Superman: Dawn of Justice" zurück. Die heftige Kritik, die es zu seiner Darstellung gab, habe ihn nicht nur persönlich mitgenommen – sie habe sich seiner Auffassung nach negativ auf sein weiteres Berufsleben ausgewirkt. Während der Promotour zu seinem Film "A Real Pain" sprach der Schauspieler im Podcast "Armchair Expert with Dax Shepard" über seine Flopära. Dabei gestand er ganz offen: "Ich habe das noch nie gesagt und es ist irgendwie peinlich, das zuzugeben, aber ich glaube tatsächlich, dass es meiner Karriere richtig geschadet hat, weil ich bei etwas so Öffentlichem schlecht aufgenommen wurde."
Der Superheldenfilm zählte zu den größten Produktionen seiner Laufbahn – und wurde damit auch zu einer der größten Angriffsflächen. Wie groß die Welle der Kritik tatsächlich war, bekam der Schauspieler zunächst anscheinend gar nicht mit. Er meide Berichterstattung über sich selbst grundsätzlich, erklärte er im Gespräch. Dabei fiel das Urteil deutlich aus: Sowohl Kritiker als auch Zuschauer gingen mit "Batman v Superman: Dawn of Justice" hart ins Gericht. Kritisiert wurde vor allem die als unnötig verschachtelte Handlung – und ganz besonders Jesses Interpretation des legendären Bösewichts. Am Ende erhielt der Darsteller sogar eine Goldene Himbeere, jenen Negativpreis, der sozusagen als Anti-Oscar gilt.
Über diese Vergangenheit kann der Schauspieler mittlerweile lachen. Beim Sundance Film Festival 2024 wollte Variety von ihm wissen, welchen Rat er seinem Nachfolger Nicholas Hoult (36) mit auf den Weg geben würde. Die Antwort fiel kurz und prägnant aus: "Schau nicht mir zu!" Sein Schauspielkollege schlüpfte 2025 in "Superman" in die Rolle des Lex Luthor – im Rahmen des DC-Filmuniversums, das unter James Gunn (60) und Peter Safran komplett neu aufgestellt wurde. Jesse selbst war vor seinem Ausflug ins Superheldengenre vor allem mit ganz anderen Figuren bekannt geworden. Lange bevor er als Comicbösewicht Schlagzeilen machte, stand er schon mit Anne Hathaway (43) vor der Kamera.

























