

Louis Tomlinson: Sohn Freddie bringt ihn aus dem Takt
Wenn sein Sohn Freddie bei einem seiner Konzerte dabei ist, fällt Louis Tomlinson (34) die Trennung von Beruf und Privatleben plötzlich deutlich schwerer. Im Podcast "Finding Joy In Short Moments", einem Gespräch mit Jack Cochrane von The Snuts zur Unterstützung von CALM, sprach Louis Tomlinson über diesen Spagat. Bei seiner jüngsten Konzertreise durch die USA besuchte Freddie gleich zwei Shows seines Vaters. "Normalerweise gelingt es mir wirklich gut, mich in zwei Hälften zu teilen – in mich als Vater und in mich als Sänger bei der Arbeit", erklärte Louis. Sobald sein Sohn jedoch bei einem Auftritt dabei sei, werde diese klare Trennung schwierig.
Dass Freddie seinen Vater als Sänger auf der Bühne erlebt, ist für die beiden ohnehin eine eher ungewohnte Situation. Im gemeinsamen Alltag spiele Louis' Beruf dagegen kaum eine Rolle: "Mein Sohn und ich tun fast so, als würde ich diesen Beruf gar nicht ausüben – wir leben unser Leben so normal wie nur möglich", berichtete der Sänger. Umso schwieriger sei es für ihn, wenn Zuhause und Arbeit plötzlich zusammenkämen. "Wenn Zuhause und Arbeit aufeinanderprallen, ist das ein wenig unangenehm, denn ehrlich gesagt möchte ich einfach meine Zeit mit ihm verbringen", gab Louis zu. Zugleich müsse er sich vor einem Auftritt mental auf die Bühne einstellen, was ebenfalls viel Raum einnehme. "Wenn diese beiden Welten aufeinandertreffen, empfinde ich das als unglaublich stressig, weil ich Freddie meine ganze Zeit schenken möchte, aber die mentale Vorbereitung darauf, auf der Bühne zu stehen, ebenfalls ziemlich vereinnahmend ist", erklärte er.
Für Louis ist Freddie sein einziges Kind. Der heute zehnjährige Junge stammt aus seiner kurzen Liaison mit der US-amerikanischen Stylistin Briana Jungwirth und lebt mit seiner Mutter in Los Angeles, wo Louis viel Zeit mit ihm verbringt. Das Vatersein bringt dem Sänger nach eigener Aussage viel Erfüllung. Gleichzeitig sprach er über eine andere Seite seines Lebens, die ihm bis heute zu schaffen macht: die Unsicherheit als Solokünstler. Obwohl er bereits zwei nahezu ausverkaufte Welttourneen absolviert hat, kommen ihm ohne seine ehemaligen One-Direction-Kollegen an seiner Seite manchmal Zweifel. "Es kann hart für mich sein. Manchmal denke ich vielleicht, dass ich nicht gut genug bin, um auf der Bühne zu stehen", räumte er im Podcast ein. Nach einem Auftritt verfliege dieses Gefühl jedoch wieder. "Aber ich verlasse die Bühne nie mit diesem Gefühl", betonte Louis.


























