

"War schwanger": Jenefer Riili macht ihre Fehlgeburt publik
Jenefer Riili (33) hat sich mit einer sehr persönlichen Nachricht an ihre Fans gewandt. Wie die Schauspielerin in ihrer Instagram-Story erzählte, war sie schwanger, doch sie verlor das Kind. Anlass für ihre offenen Worte waren Kommentare unter einem Reel: Dort hatten Nutzer wissen wollen, ob sie Nachwuchs erwarte. "Ich bin nicht schwanger, aber ich war schwanger und das Baby war leider sehr krank und ist verstorben", stellte sie klar. Die Nachfragen zu ihrem Körper empfindet Jenefer als verletzend. Sie machte deutlich, dass Außenstehende nicht wissen können, was ein Mensch zuvor durchgemacht hat. Erst vor wenigen Wochen hatte die Reality-TV-Bekanntheit ihrem Partner Daniel Wein das Jawort gegeben.
Besonders unangebracht findet die Schauspielerin die Spekulationen, weil sie seit dem Verlust sechs Kilogramm abgenommen hat und sich körperlich derzeit sehr wohlfühlt. Trotzdem wurde ausgerechnet über eine mögliche Schwangerschaft gerätselt. "Man weiß ja nicht, was am anderen Ende schon erlebt wurde. Also bevor man solche Fragen stellt, vielleicht zweimal nachdenken", appellierte sie an ihre Follower. Nach der Fehlgeburt habe Jenefer eine schwere Zeit durchlebt: Eine Operation und weitere Untersuchungen standen an, inzwischen gehe es ihr aber wieder gut. Ihr Glaube und die Überzeugung, dass am Ende alles gut wird, gaben ihr Kraft. Warum die frühere BNT-Darstellerin das Erlebte nun öffentlich macht, erklärte sie ebenfalls: Über private Schicksalsschläge wolle man teilweise nicht sofort oder vielleicht sogar nie sprechen. Die Frage nach einer Schwangerschaft bezeichnete sie als "altmodisch und schrecklich" – deshalb habe Jenefer darauf aufmerksam machen wollen.
Die Schwangerschaft hatte auch die Hochzeitsplanung des Paares beeinflusst. Am Tag der Trauung, dem 19. September, wäre Jenefer genau in der Mitte ihrer Schwangerschaft gewesen. Aus diesem Grund hatte sie die Zeremonie als eine Art Blitzhochzeit angesetzt. Hochschwanger wollte sie nicht vor den Traualtar treten: "Deswegen war es für mich auch wichtig, die Hochzeit so zu legen, dass man noch nicht ganz rund ist." Innerhalb von etwa sechs Wochen organisierten Jenefer und Daniel die standesamtliche Trauung. Gefeiert wurde anschließend im kleinen Kreis mit den Familien und den engsten Freunden. Damit soll es allerdings nicht getan sein: Für das kommende Jahr planen die beiden eine kirchliche Trauung sowie ein größeres Fest.

























