Robert De Niro fordert Andrew zum Rückzug seiner Klage auf
Robert De Niro (83) fand bei einem Auftritt in New York unmissverständliche Worte für Andrew Mountbatten-Windsor (66). Im Rahmen einer Veranstaltung, die eine umfassendere Freigabe der Epstein-Akten einfordert, ging der Hollywoodstar im Interview mit The Sun hart mit dem ehemaligen Duke of York ins Gericht: Er forderte ihn auf, endlich für seine Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) geradezustehen und um Entschuldigung zu bitten. Zudem solle Andrew seine juristischen Schritte stoppen, mit denen er gerichtlich gegen die polizeilichen Durchsuchungsbeschlüsse vorgeht. Auf die Frage, ob der Royal sich entschuldigen und Verantwortung übernehmen müsse, antwortete der Hollywoodstar: "Natürlich, das sollte jeder, der darin verwickelt war. Er sollte seine Klage zurückziehen." Mit dem Verfahren befasst sich inzwischen der High Court in London: Dort will Andrew die gegen ihn ergriffenen Maßnahmen für unrechtmäßig erklären lassen.
Dem Ganzen ging ein echter Paukenschlag voraus: Ausgerechnet an seinem 66. Geburtstag, dem 19. Februar 2026, wurde Andrew von der Thames Valley Police verhaftet. Die Ermittler werfen ihm Fehlverhalten im öffentlichen Amt vor – ausgelöst durch seine früheren Verbindungen zu Jeffrey Epstein. Direkt im Anschluss durchsuchten die Behörden sein Cottage auf dem königlichen Sandringham-Anwesen sowie die Royal Lodge in Windsor, wo er früher wohnte. Und genau gegen diese Razzien wehrt sich der Ex-Prinz jetzt mit allen Mitteln: Er will die Rechtmäßigkeit der polizeilichen Durchsuchungen gerichtlich prüfen lassen. Bei dem New Yorker Event nahm Robert übrigens nicht nur den Royal ins Visier. Auch das US-Justizministerium bekam sein Fett weg, weil es bislang nicht mehr ungeschwärzte Epstein-Unterlagen veröffentlicht hat. Dieses Versäumnis bezeichnete der Schauspieler laut The Sun schlicht als "böse".
Die jahrelange Verbindung zu Jeffrey Epstein holt den Royal bis heute unerbittlich ein, auch wenn er jegliche Schuld nach wie vor von sich weist. Bereits im Februar 2022 kam es zu einer außergerichtlichen Einigung mit Virginia Giuffre (†41), einer mittlerweile verstorbenen Betroffenen des Missbrauchsskandals. Laut Berichten von The Sun floss damals eine Summe von geschätzten zwölf Millionen Pfund (umgerechnet 14.164.305 Euro) – ein Schuldeingeständnis war mit diesem Vergleich allerdings nicht verknüpft. Mit seinem jetzigen juristischen Vorstoß beschreitet der einstige Duke of York einen historisch höchst ungewöhnlichen Weg. Nach Angaben von The Sun ist er der erste Royal seit König Charles I. im Jahr 1649, der die Rechtmäßigkeit eines Strafverfahrens gegen die eigene Person vor Gericht infrage stellt. Wie der High Court in London über den Antrag entscheidet, ist bislang offen.




























