Anklägerin von Andrew Tate schildert verstörende Vorwürfe
Schwere Anschuldigungen gegen Andrew Tate (39): Eine Frau, die den früheren Kickboxer beschuldigt, hat in neu eingereichten Gerichtsunterlagen detaillierte Vorwürfe erhoben. Wie aus den von TMZ veröffentlichten Dokumenten hervorgeht, soll Andrew sie im Jahr 2017 dazu gebracht haben, nach Rumänien zu ziehen. Dort habe sie in seinem mutmaßlichen Webcamgeschäft Schichten von zwölf Stunden absolvieren müssen. Triggerwarnung! Dabei sei sie zu sexuellen Handlungen gedrängt worden, denen sie vorher wohl nicht zugestimmt habe. Andrew, sein Bruder Tristan Tate und weitere Beteiligte hätten laut ihr die Chats kontrolliert und die Zahlungen der Kunden erhalten. Analpraktiken habe sie vorab ausdrücklich ausgeschlossen – ihre Grenzen seien trotzdem übergangen worden. Sie sei außerdem zum Einsatz von Sexspielzeug gedrängt und einmal dazu gezwungen worden, "eine Stunde lang einen Bettknauf zu f**ken". Die gesamte Erfahrung habe sich für sie wie "sexuelle Sklaverei" angefühlt.
Die Schilderungen sind Teil der britischen Auslieferungsverfahren gegen die Brüder, die die Vorwürfe und jegliches Fehlverhalten bestreiten. In denselben Unterlagen kommt auch eine andere Frau zu Wort, die ebenfalls schwere Vorwürfe gegen Tristan erhebt. Er soll sie beim Sex mehrfach bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und sie teilweise im bewusstlosen Zustand anal penetriert haben. Zudem habe er ihr gesagt, je mehr er jemanden möge, desto mehr wolle er diese Person verletzen. Anwalt Joe McBride wies die Anschuldigungen laut TMZ ganz entschieden zurück: "Das Vereinigte Königreich hat zwei amerikanische Staatsbürger politisch entführt und sie vor aller Welt diffamiert." Und weiter heißt es: "Großbritannien erwartet nun, dass die Öffentlichkeit glaubt, Andrew und Tristan Tate, zwei Männer, denen Frauen ihr gesamtes Erwachsenenleben lang nachgelaufen sind, hätten jemanden zu irgendetwas zwingen müssen. Die Idioten mit niedrigem IQ auf dieser Welt mögen das glauben. Großbritannien zählt auf sie."
Unabhängig von dem Auslieferungskomplex in Großbritannien sehen sich die zwei Brüder auch in Rumänien mit strafrechtlichen Vorwürfen konfrontiert. Dort wurde zuletzt eine weitere Anklage gegen Andrew und Tristan erhoben. Dem Influencer werden in diesem Verfahren unter anderem Menschenhandel mit Minderjährigen, sexueller Kontakt zu einer Minderjährigen, Geldwäsche und Zeugenbeeinflussung zur Last gelegt. Sein Bruder soll an den mutmaßlichen Taten ebenfalls beteiligt gewesen sein. Die Geschwister hatten mehrere Jahre in Rumänien gelebt und standen dort schon seit längerer Zeit im Fokus der Ermittlungsbehörden. Diese Vorwürfe sind bislang auch nicht gerichtlich erwiesen.























